Fast 20 Jahre lang hat René Pollesch die Berliner Volksbühne entscheidend mitgeprägt. Nach einer Schaffenszeit am Deutschen Theater kehrt er 2021 wieder zurück – als ihr neuer Intendant. Nun inszeniert er erstmals am Friedrichstadt-Palast Berlin – gemeinsam mit Co-Regisseur und Schauspieler Fabian Hinrichs. Beide Künstler verbinden höchst erfolgreiche Bühnenproduktionen, darunter das mehrfach ausgezeichnete Stück ‚Kill Your Darlings!‘. Für den Palast entwickeln sie das Stück ‚Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt‘. Neben Fabian Hinrichs als Solist stehen 26 Tänzer*innen der Palast-Compagnie auf der größten Theaterbühne der Welt. Premiere ist am 9. Oktober.

 

René Pollesch. Foto: William Minke

‚Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt‘ ist keine Revue/Grand Show im gewohnten Palast-Stil. An diesem besonderen und für Sprechtheater eher ungewöhnlichen Spielort umarmen Pollesch und Hinrichs jedoch ganz bewusst die spielerischen Möglichkeiten des Hauses und seines (riesigen) Bühnenraumes. Vielleicht wäre „Sprechtheater mit Tänzer*innen und Revueelementen“ eine deskriptive Annäherung an das Werk. Während für Grand Shows des Hauses sonst eher keine Deutschkenntnisse erforderlich sind, sind sie hier von Bedeutung.

Spieltermine

Mittwoch,
9. Oktober 2019
(Premiere mit kl. Feier und Freigetränken)
23. Oktober 2019
6. November 2019
27. November 2019
11. Dezember 2019
15. Januar 2020

 

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Tickets ab 12 € | 50 % Ermäßigung in den Preiskategorien 1 bis 5 für Studierende, Schüler*innen, Auszubildende, freiwillige Sozialdienstleistende, Arbeitssuchende und Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sowie für Gäste ab 65 Jahre und Gäste mit einer Behinderung ab einem GdB (Grad der Behinderung) von 50 | Ermäßigte Tickets buchbar über Ticket-Hotline 030-2326 2326 oder an der Theaterkasse

Künstler*innen & Kreative

Pressestimmen zu bisherigen Werken

Als Autor hat Pollesch alle Ideen, Phantasien und Querverweise, als Regisseur alle szenischen Kunstmittel souverän in der Hand. Zwischen Tradition und Vision, zwischen emotionalen Wahrheiten und intellektuellen Volten entwickelt er mit dem hervorragenden Ensemble seine schöne, überzeugend verdichtete Inszenierung.

Fabian Hinrichs, der unerschrockenste Sinnhinterfrager unter den deutschen Schauspielern, ein Übermaß an Grandiosität.

Pollesch ist Künstler durch und durch, einer, der Texte freistellt, der in seinen Ent-Äußerungen blitzartig aufscheint und verschwindet, einer der wenigen von Rang in der Welt des zeitgenössischen Theaters.

Zwischen all den lustigen Onkels in den trüben Seriengewässern von ARD und ZDF hinterlässt Hinrichs mit seinem brillanten Spiel eine derart massive Erschütterung bei den Leuten: eine Meisterleistung

So lustig, klug, bei allen Selbstreferenzschleifen präzise in der Gesellschaftsdiagnose war das Theater lange nicht.

Fabian Hinrichs ist der klügste deutsche Schauspieler

Polleschs Theaterarbeiten sind nicht nur ein grosser Spass, sie können auch als ernsthafte Antwort auf eine komplexe Wirklichkeit verstanden werden, in der die Orientierung schwierig scheint.

Fabian Hinrichs ist einzigartig.

Wohl bei keinem fragt man sich mit derartiger Grundsätzlichkeit, was um Gottes Willen man da macht, wenn man im Theater sitzt − und warum das nun eigentlich so beglückend ist.

Fabian Hinrichs spielt hinreißend diese graue Maus, die sich zur Ratte entwickelt, so gern, so bereitwillig ist man im Kino schon lange keinem mehr auf Abwege gefolgt

Sein einzigartiges Schauspiel, das am Rande des Komischen wohnt, hinter der sich aber der Abgrund des Tragischen auftut.

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