Blog

Wohin in Berlin? Tipps für jede Gelegenheit

Wohin in Berlin

Egal, ob Sie in der Hauptstadt wohnen oder zu Besuch sind: Dass Sie sich in Berlin langweilen, ist eher unwahrscheinlich. Dafür bietet die Stadt einfach viel zu viele Möglichkeiten: Trash-Art und jahrhundertealte Kunst, Haute Cuisine und Street Food, klassische Musik und aufstrebende Bands. Kurz, Berlin hat das ganze Jahr über für jeden Geschmack etwas parat. Hier finden Tourist*innen und Einheimische gleichermaßen Anregungen, wenn sie vor der Frage stehen: „Wohin heute in Berlin“? Schließlich gibt es unzählige Möglichkeiten, Berlin zu entdecken – immer wieder aufs Neue.
 

Picknick auf der Thaiwiese: Szene trifft Natur

Spätestens, wenn das Thermometer die 20-Grad-Marke überschreitet, sind die Menschen in der Hauptstadt draußen. Ob Wannsee, Grunewald, Botanischer Garten oder eine der vielen hippen Strandbars entlang der Spree – Berliner Luft lässt sich an zahllosen Plätzen in der Stadt schnuppern. Im Preußenpark im Stadtteil Wilmersdorf kann man einen Spaziergang mit dem Genuss authentischer thailändischer Küche verbinden. Auf der sogenannten Thaiwiese bieten Thailänder an provisorischen Ständen Gerichte an, die nicht an den deutschen Gaumen angepasst sind. Die Mahlzeiten kosten kaum mehr als vier Euro – und gegessen wird ganz unprätentiös auf mitgebrachten Wolldecken.
 

Wohin am Wochenende? Um Berlins Teufelsberg ranken sich Legenden

Der Teufelsberg
Berge gibt es in Berlin nicht? Oh doch: Der Teufelsberg im Berliner Stadtteil Grunewald ist zwar nur ein aus Kriegsschutt aufgeschütteter Trümmerberg, Gelegenheit zum Fahrradfahren und Spazierengehen sowie einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt bietet er mit seinen 120 Metern Höhe trotzdem. Zwar ist eine ehemals populäre Rodelanlage mittlerweile zum Teil gesperrt, zum Schlittenfahren und Snowboarden nutzen die Berliner den Teufelsberg im Winter aber dennoch gerne. Auf dem Berg stehen noch immer die markanten Gebäude einer Abhöranlage, die die US-Armee zur Zeit des Kalten Krieges benutzte. Seit 1999 steht das Gebäude leer, es werden allerdings regelmäßig Führungen angeboten.
 

International angesehen: Der Friedrichstadt-Palast und seine Grand Shows

Friedrichstadt-Palast
Auf die Frage „Wohin am Wochenende?“ gibt es in Berlin unzählige Antworten. Die „Hackeschen Höfe“ sind immer einen Besuch wert, für Szenegänger*innen ist das „Berghain“ immer noch und immer wieder cool (nur reinkommen ist so eine Sache), Fans der anspruchsvollen Kunst und Unterhaltung lieben die Berliner Philharmoniker, die Schaubühne am Lehniner Platz oder den Friedrichstadt-Palast. Der letzte große Prachtbau der DDR begeistert mit seinen Grand Shows jedes Jahr über 700.000 Gäste.
 
Das macht den Palast zum meistbesuchten Theater Berlins und laut der renommierten „New York Times“ gehört er zu den ganz großen Berlin Highlights (Top 10 „Must-See“). Für THE ONE Grand Show wurden die 500 Kostüme vom Stardesigner Jean Paul GAULTIER entworfen. Tickets gibt es bereits ab 19,80 Euro zu kaufen, trotz allen Glamours.
 

Salsa, Tango, Walzer: In Clärchens Ballhaus wird durchgetanzt

Clärchens Ballhaus
In der Hauptstadt gehen Feierlustige nicht nur am Wochenende, sondern gerne auch unter der Woche aus. Clärchens Ballhaus ist eine echte Berliner Institution mit Retro-Charme. An jedem Wochentag finden Konzerte und Tanzkurse statt, die von Teenagern, Thirtysomethings und Best Agern gleichermaßen besucht werden. Jeder Abend ist einem anderen Musikstil gewidmet, doch fest im Programm stehen Salsa, Tango und Swing. Stärken kann man sich im angeschlossenen Restaurant, frische Luft schnappen im gemütlichen Sommergarten im Innenhof.
 

Flanieren, shoppen und essen in Kreuzberg und Neukölln

Maybachufer
Um das echte Berlin zu entdecken, sollte man sich über die Grenzen von Berlin-Mitte und die beliebtesten Sehenswürdigkeiten hinauswagen und einen Spaziergang durch die Multi-Kulti-Viertel von Kreuzberg und Neukölln machen, deren herber Charme vor allem junge Leute anzieht. Hier eröffnen täglich neue Restaurants und Cafés, die kulinarische Bandbreite reicht von sudanesisch bis vietnamesisch. Jeden Dienstag und Freitag findet am Maybachufer am Landwehrkanal der legendäre Türkenmarkt statt – dort erhält man handgemachten Schmuck, Textilien sowie preisgünstig frischen Fisch, Gemüse und türkische Spezialitäten. Am Kanalufer befindet sich auch die Ankerklause, wo schon Quentin Tarantino auf erfolgreiche Dreharbeiten angestoßen haben soll.
Für noch mehr Inspiration, was man in dieser Stadt alles erleben kann, sind auch diese Berlin-Tipps nützlich.
 

Ein verregneter Tag in Berlin: Wohin heute?

Regenschirm
Regentage bieten sich geradezu an, um sich in der dampfenden Sauna oder im Whirlpool zu entspannen. In Berlin gibt es zahlreiche Thermen und Spas, die sich für einen Wellnesstag eignen. Ein Besuch im Liquidrom ist eine ganz besondere Erfahrung: Unter einer prächtigen Kuppel schweben die Besucher*innen zu sanfter Musik in warmem Salzwasser. Das Liquidrom bietet regelmäßig musikalische Themenabende an, beispielsweise mit Filmmusik, Electro-Klängen oder Jazz. Für Aktive bietet das Vabali Spa in der Nähe des Hauptbahnhofs einen gut ausgestatteten Fitnessbereich sowie sieben Saunen in fernöstlichem, balinesischem Ambiente.
 

Credits:
Sonnenuntergang im Treptower Park | Foto: Flickr / JBarg (CC BY 2.0)
Clärchens Ballhaus | Foto: Flickr / Christopher Eliot (CC BY 2.0)
Maybachufer | Foto: Flickr / Uli Herrmann (CC BY-SA 2.0)
Berlin bei Regen | Foto: Flickr / Sascha Kohlmann (CC BY-SA 2.0)

Zum Seitenanfang