Freizeit in Berlin – Naturgenuss, Restauranttour oder Show & Glamour?

Wohin in Berlin

Naturliebhaber*innen, Gourmets und Eventinteressierte sind in Berlin genau richtig. Damit Sie in der Hauptstadt Ihre Freizeit nicht nur damit verbringen, nachzugrübeln, wo man am besten entspannen, gute Küche genießen, Sport treiben oder die besten Shows genießen kann, stellen wir Ihnen mehrere Locations für Freizeitaktivitäten in Berlin vor.

Die Freizeit in Berlin in heimischer oder exotischer Natur verbringen

Berlin gilt als grüne Stadt – zu Recht. Mit unzähligen Parks in allen Stadtbezirken, öffentlichen Gärten, innerstädtischen Wäldern und mehr als 400.000 Bäumen ist Berlin sogar grünste Metropole Europas.
 
Das Tempelhofer FeldEinen bekannten Rückzugsort bildet das Tempelhofer Feld zwischen Neukölln und Tempelhof. Das Tempelhofer Feld hat eine lange Geschichte: Einst als militärisches Übungsgelände und Flughafen genutzt, dient die riesige Fläche nun täglich zahlreichen Berlinern als Platz zum Joggen, Spazieren, Grillen und im Gras entspannen. Es gibt sogar drei große Hundeauslaufbereiche ohne Leinenzwang, in den sich Vierbeiner mal so richtig austoben können. Das riesige Feld wird von zahlreichen Besucher*innen zur Freizeitbeschäftigung in Berlin genutzt – besonders in den Sommermonaten.
 
Tierpark BerlinTierliebhaber, die ein wenig in der Natur entspannen wollen, können mit einem Besuch im Tierpark ihre zwei Interessen miteinander verbinden. Der Tierpark bietet eine weitläufige Fläche von über 160 Hektar. Auf dem Gelände kann man insgesamt 7500 Tiere bestaunen und darüber hinaus sogar ein frühklassizistisches Schloss besuchen, das ebenfalls im Tierpark liegt. Mit Raubkatzen, Elefanten, Makis, einem Streichelzoo und einem Spielplatz bietet der Tierpark Sehenswertes und Exotik für Jung und Alt. Wem es zu anstrengend ist, die weitläufigen Wege zu Fuß zu gehen, der kann inzwischen auch mit einer Elektro-Bahn durch den Tierpark fahren.
 
Aber bekanntlich hat Berlin nicht nur einen Tierpark, sondern auch einen Zoo. Dieser ist sogar der artenreichste Zoo der Welt und lockt Berliner und Tourist*innen immer wieder mit international bekannten Tierpersönlichkeiten – wer erinnert sich beispielsweise nicht an Eisbären Knut? Die Fläche ist im Vergleich zum Tierpark um einiges kleiner, 35 Hektar stehen den etwa 18.600 Tieren hier zur Verfügung, doch damit bietet der Park noch immer viel Platz zum Spazieren – der Fokus liegt aber auf dem Bestaunen der vielen unterschiedlichen Tierarten.

Sportlich aktiv im SEZ

Das SEZ (Sport- und Erholungszentrum) in der Landsberger Allee in Friedrichshain war schon zu DDR-Zeiten ein beliebter Ort zur Freizeitbeschäftigung in Berlin. Gäste haben dort beispielsweise Gelegenheit, Badminton, Tischtennis, Indoor-Fuß- und Basketball zu spielen – darüber hinaus gibt es noch Bowling- und Billardangebote. Fitness- und Saunaanlagen runden das Angebot ab. Mit einem Multisport-Ticket lassen sich – abgesehen von Bowling und Billard – sämtliche dieser Sportartanlagen nach Lust und Laune nutzen. Wer schon genau weiß, was er will, kann auch Karten für einzelne Sportarten buchen.

Der Friedrichstadt-Palast – für das unvergessliche Showerlebnis

Friedrichstadt-PalastWer in Berlin einen glamourösen Abend verbringen will, kommt am Friedrichstadt-Palast nicht vorbei. Die meistbesuchte Bühne Berlins überzeugt mit ihren Grand Shows sowohl nationales als internationales Publikum. Diese Grand Shows stehen den Aufführungen in Las Vegas in nichts nach: aufwendige Bühnenbilder, prunkvolle Kostüme und virtuose Akrobat*innen mit atemberaubenden Choreografien sorgen immer wieder für ein ausverkauftes Haus. Die Shows laufen zwei Jahre und werden anschließend von einer neuen Inszenierung abgelöst – doch welche Vorstellung man auch besucht, man wird immer von einer prunkvollen Darbietung begeistert.
 
Für THE ONE Grand Show konnte kein Geringerer als Stardesigner Jean Paul GAULTIER für die Ausarbeitung der Kostüme gewonnen werden. Bescheren Sie sich ein Showerlebnis der Superlative und überzeugen Sie sich vom Urteil der New York Times, die den Palast als absolutes Berlin Highlight (Top 10 „Must-See“) bezeichnet hat. Trotz des hohen Glamourfaktors sind die Tickets bereits ab 19,80 Euro erhältlich.

Shoppen auf Vietnamesisch im Dong Xuan Center

Das Dong Xuan Center in Berlin Lichtenberg vermittelt einen Hauch von Vietnam in acht großen Markthallen. Hier haben sich viele vietnamesische Händler*innen, Gastronomen und Dienstleister*innen zusammengetan, um ein wenig ihrer Heimat nach Deutschland zu bringen. Neben einer riesigen Auswahl an Lebensmitteln finden Besucher*innen dort auch Textilwaren, Haushaltswaren, Nagelstudios und Friseure sowie Restaurants mit authentischer vietnamesischer Küche. Das Center richtet sich vor allem an Einzelhändler*innen, aber auch für den privaten Lebensmittelkauf findet man hier allerhand frische asiatische Lebensmittel. Wer bei seinen Freizeitaktivitäten in Berlin auch ein Stück Asien erleben will, ist hier genau richtig.
 
Wer es ein wenig ausgefallener mag, dem könnten auch diese Berlin Tipps gefallen.

Berlin ist eine Burger-Stadt

Berlin ist eine Burger-Stadt | Foto: Flickr / Udo (CC BY 2.0)Berlin ist reich an kulinarischen Angeboten – längst spielt hier nicht mehr nur die Berliner Currywurst eine Rolle. Die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse, aber auch die trendliebenden jungen Leute haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass Berlin eine unüberschaubare Anzahl an Köstlichkeiten aus unterschiedlichsten Nationen bietet. Der Berliner liebt dabei besonders seine Burger. Über die ganze Stadt verteilt, findet man zahlreiche Burger-Restaurants – einige stechen dabei mit besonderen Ideen und durch ihre hohe Qualität hervor. Das BBI (Berlinburger International) bietet Burger für den großen Hunger. Die riesigen Burger werden mit Guacamole, Röstzwiebeln und anderen Toppings schmackhaft gemacht und sind ausgefallene Kreationen.
 
Das Burgeramt in Friedrichshain bietet große Portionen an Pommes und sogar leckere Süßkartoffelpommes sowie eine große Auswahl an vegetarischen Burgern. Wer lieber Chilli-Cheese-Pommes haben will, lässt es sich im Burgermeister unterhalb der U1 am Schlesischen Tor schmecken – auch die Burger dort sind klasse, das verrät schon die lange Warteschlange. Der Schillerburger benennt seine Burger nach Gedichten und Balladen Schillers: So kriegt man dort einen „Handschuh“ oder beißt auch mal in „Hektors Abschied“. Die selbstgebackenen Brötchen und die Süßkartoffelpommes runden das köstliche Burgererlebnis ab.
 
Wer es besonders ausgefallen mag, genießt im Shiso Burger mal Burger auf japanisch. Neben der typischen Hackbulette gibt’s hier auch Shrimps, Thunfisch oder Lachs auf den Burger, dazu japanische Snacks wie Edamame. Allein Berlins Burgerbuden bieten so viel Abwechslung, dass man seine Freizeit in Berlin ausschließlich mit dem Kosten von Burgern verbringen könnte.

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