Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten Berlins: Diese Highlights sollten Sie nicht verpassen

Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten Berlins: Diese Highlights sollten Sie nicht verpassen

Berlin Alexanderplatz

Berlin boomt: Knapp 30 Millionen Übernachtungen zählt die Hauptstadt inzwischen jährlich – Tendenz steigend. Die typischen Berlin-Tourist*innen kommen aus Italien, Holland oder den USA, aber auch bei den Deutschen selbst steht Berlin für einen Städtetrip hoch im Kurs. Kein Wunder, bietet die Spreemetropole ihren Besucher*innen doch auch abseits der gängigen Berliner Sehenswürdigkeiten wie dem Brandenburger Tor viele Attraktionen.

 

Junge Leute kommen vor allem wegen des lässigen Flairs und der fast schon legendären Club-Kultur: Das Nachtleben in Friedrichshain lockt ebenso wie hippe Cafés in Prenzlauer Berg, grüne Flächen im Mauerpark oder die Szene-Läden in Mitte. Aufgrund seiner bewegten Geschichte ist Berlin für politik- und geschichtsinteressierte Tourist*innen ein attraktives Reiseziel und für Theater- und Kunstfans ist die Stadt ein wahres Eldorado. Ob Kabarett, eine zeitgenössische Ausstellung oder eine groß angelegte Show – das vielfältige kulturelle Leben Berlins hält für jeden Geschmack etwas bereit.

 

 

Sehenswürdigkeiten in Berlin Mitte

Allein Berlin Mitte hat schon zahlreiche, interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten.

 

Der Friedrichstadt-Palast – ein Must-see in Berlin

Der Saal im Friedrichstadt-Palast

Wer eine Schwäche für Bühnenkunst hat, kommt um einen Besuch im Friedrichstadt-Palast nicht herum. Das schon äußerlich imposante Bauwerk wurde 1984 als einer der letzten großen Prachtbauten der DDR im Stadtteil Mitte eröffnet und ist heute mit über 700.000 Gästen jährlich die bestbesuchte Bühne Berlins. Die bespielbare Fläche gilt mit knapp 2.900 Quadratmetern sogar als die größte Theaterbühne der Welt. Viel Platz, der bei den atemberaubenden Grand Shows von über hundert Künstlern*innen regelmäßig mit Leben gefüllt wird.

 

VIVID ist eine Liebeserklärung an das Leben. Mit über 100 wundervollen Künstler*innen auf der größten Theaterbühne der Welt. Zwölf Millionen Euro Produktionsbudget schaffen fantastische Kostüm- und Bühnenbilder in beispiellosen Dimensionen. Körperliche Perfektion, künstlerisch-artistische Höchstleistungen, oft zum Weinen schön. Trotz des hohen Glamourfaktors sind die Tickets bereits ab 19,80 Euro erhältlich.

 

Unter den Linden


Die Straße Unter den Linden gehört zu den berühmtesten Prachtstraßen der Stadt und ist 1,5 Kilometer lang. Zahlreiche historische Gebäude säumen den Straßenverlauf und sind für Architekturbegeisterte an sich schon eine Attraktion. Sie führt an verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie dem Berliner Schloss, der Museumsinsel, der Humboldt-Universität oder der Staatsoper vorbei. Auch das Deutsche Museum liegt auf dem Weg. Die Straße wird übrigens von der Friedrichstraße gekreuzt und führt bis hin zum Brandenburger Tor. Von hier aus ist es bis zum Reichstagsgebäude nur noch ein Katzensprung.

 

Brandenburger Tor und Holocaust Mahnmal

Holocaust Mahnmal Berlin

Kein Berlinbesuch ohne das Brandenburger Tor! Dieses Mahnmal der Teilung Deutschlands ist mittlerweile zum Symbol der Einheit geworden. In der unmittelbaren Nähe finden Sie das Holocaust-Mahnmal, das aus einem wellenförmigen Feld mit 2711 Stelen besteht. Unter dem Mahnmal befindet sich der „Ort der Information“, an dem die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden dokumentiert ist.

 

Der Reichstag

Hier können Sie den Politiker*innen quasi mal auf den Kopf steigen! Besucher*innen des Reichstags haben von der Dachterrasse und der gläsernen Kuppel einen wunderschönen Rundumblick auf das Treiben der Hauptstadt. In der Nähe befinden sich außerdem das Bundeskanzleramt. Wollen Sie nicht lange anstehen, sollten Sie sich zuvor über die Website des Bundestags anmelden.

 

Berliner Dom


Der Berliner Dom ist eines der bekanntesten Gebäude auf der Museumsinsel und zählt zu den schönsten Domen des Landes. Der Eintritt kostet 7 Euro. Die Kuppel des Barockgebäudes bietet einen einmaligen Blick über die Dächer der Stadt. Typisch für die Zeit des Barocks ist die prachtvolle und detailreiche Gestaltung der Decken, Fenster und Wände. Dabei wurden Marmor und verschiedene Mosaike miteinander vereint. Der ganze Stolz des Berliner Doms sind die vier gigantischen Orgeln. Doch der Berliner Dom hat noch mehr zu bieten, denn er ist die letzte Ruhestätte der Berliner Königsfamilie vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Die Sarkophage können in der Gruft besichtigt werden. Zu Füßen des Berliner Doms liegt der Lustgarten und lädt mit romantisch verspielten Springbrunnen zum Flanieren ein.

 

Die Museumsinsel


Auch die Museumsinsel selbst ist eine Attraktion für sich, denn sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Denn hier reihen sich fünf verschiedene Museen unterschiedlicher Stilrichtungen aneinander. Dazu zählen:

 

  • Das Alte Museum: Hier finden Sie die Antikensammlungen, Büsten und Statuen. Die Barockfassade des Gebäudes allein ist schon mindestens ein Foto wert.
  • Das Neue Museum: Hier finden Sie das Ägyptische Museum und eine Papyrussammlung
  • Die Alte Nationalgalerie: Dieses Museum beherbergt Gemälde der Stilrichtungen Klassizismus, Romantik, Impressionismus und Biedermeier
  • Das Pergamonmuseum: Es beherbergt den Pergamonaltar sowie vorderasiatische Kunst
  • Das Bode-Museum: Dieses Museum begeistert mit Skulpturensammlungen, Byzantinischer Kunst und dem Münzkabinett

 

Der Alexanderplatz, Fersehturm und Hackeschen Höfe

Der Alexanderplatz, der im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde, wurde in den 1960er Jahren zu einer gigantischen Fußgängerzone umfunktioniert. Die Berliner nennen ihn kurz “Alex“. Er bietet mit der Weltzeituhr einen bekannten Treffpunkt. Hier können Sie die Uhrzeit an vielen Orten der Welt ablesen. Daneben gibt es hier noch den internationalen Brunnen der Freundschaft.

 

Etwas ganz Besonderes sind die Gebäude rund um den Alexanderplatz. Der Fernsehturm, von den Berlinern auch scherzhaft wie liebevoll „Telespargel“, genannt bietet eine gigantische Aussicht über die gesamte Stadt. Er ist mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands. Wer eine kleine Pause einlegen möchte, kann über den Dächern der Stadt speisen oder einen Cocktail in der Bar genießen und den Blick schweifen lassen. Bei gutem Wetter können Sie bis zu 80 Kilometer weit sehen. Vom Alexanderplatz aus können sie die Hackeschen Höfe, das Nikolaiviertel sowie das Rote Rathaus fußläufig erreichen.

 

Die Hackeschen Höfe sind Teil des Stadtteils Mitte. Ausgangspunkt ist hier der Hackesche Markt. In den acht miteinander verbundenen Hinterhöfen verstecken sich zahlreiche, einzigartige Geschäfte, Ateliers sowie Cafés. Sie können den Spaziergang durch die Höfe von der Sophienstraße oder der Rosenthaler Straße aus kommend, beginnen. Doch es ist auch eine spannende Entdeckungsreise vom Alexanderplatz aus kommend, bis zur Rosenthaler Straße zu laufen. Denn hier warten einige gute Restaurants oder kleine Geschäfte darauf, entdeckt zu werden.

 

Das Nikolaiviertel und Rotes Rathaus


Das Nikolaiviertel wirkt ein wenig so, als sei es aus der Zeit gefallen. Es beginnt kurz hinter dem Roten Rathaus und ist der älteste Kern Berlins. Daher erinnert es ein wenig an eine Kleinstadt. Ab 1237 wuchs es nach und nach mit der Nachbarstadt Cölln zusammen, bis die Doppelstadt Berlin-Cölln entstand. Früher wohnten in den kleinen Häusern vor allem Handwerker. Dabei stechen zahlreiche rote Backsteingebäude sowie die Nikolaikirche hervor.

 

Gendarmenmarkt


Der Gendarmenmarkt zählt zu den schönsten Plätzen Berlins und wurde im 17. Jahrhundert von dem Architekten Johann Arnold Nering entworfen. Er wird vom Deutschen Dom, dem Französischen Dom sowie dem Konzerthaus umrahmt. Alle drei Ensembles sind einige Jahrhunderte alt. Zudem sind einige Nobelrestaurants und Hotels wie das Hilton direkt am Platz zu finden. Auf dem Gendarmenmarkt waren von 1736 bis 1782 die Wache sowie die Pferdeställe des Garderegiments postiert. Daher rührt auch der heutige Name des Platzes.

 

Der Deutsche Dom sowie der Französische Dom ersetzten einst zwei schlichte Kirchen. Die repräsentativen Turmbauten gehen auf Carl von Gontard zurück. Das Wort Dom weist jedoch nur auf die Kuppeln der beiden Gebäude, nicht auf die Kirche selbst hin. Denn ein Dom ist zwangsläufig mit der katholischen Kirche verbunden. Berlin jedoch untersteht hauptsächlich der evangelischen Kirche.

 

Heutzutage finden hier regelmäßig Veranstaltungen statt. Während der Adventszeit findet hier ein besonders typvoller Weihnachtsmarkt statt, der zu den schönsten Berlins zählt.

 

Im Currywurstmuseum einem Berliner Original auf der Spur

Was den Bayern ihr Hendl ist den Berlinern ihre Currywurst. Die gebratene oder frittierte Wurst in würziger Soße soll – na klar – in der Hauptstadt erfunden worden sein, genauer gesagt in einem Imbiss im Stadtteil Charlottenburg, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Berliner Currywurst gibt es traditionell sowohl mit als auch ohne Darm und sie ist fast an jeder Ecke zu bekommen.

 

Nur 100 Meter vom Checkpoint Charlie entfernt kann man Currywurst nicht nur probieren, sondern auch so einiges Wissenswertes über sie lernen. Das Deutsche Currywurstmuseum gehört zu den Berliner Sehenswürdigkeiten, die dank ihres interaktiven Charakters für Erwachsene und Kinder gleichermaßen interessant sind. Eine Currywurstprobe ist im Eintrittspreis inbegriffen.

 

Am Checkpoint Charlie Geschichte atmen

Er war der wohl bekannteste deutsch-deutsche Grenzübergang: Der Checkpoint Charlie verband zwischen 1961 und 1990 den West-Berliner Bezirk Kreuzberg mit dem Bezirk Mitte im Osten und wurde als Kontrollpunkt von Diplomaten und Militärpersonal genutzt. Am 27. Oktober 1961, also nur etwa zwei Monate nach Baubeginn der Mauer, war der Checkpoint Charlie Schauplatz einer Konfrontation zwischen amerikanischen und sowjetischen Panzern. Eine brenzlige Situation, die aus wochenlangen Provokationen hervorging und in der beide Parteien schussbereit waren. Erst ein Telefonat zwischen Kremlchef Chruschtschow und US-Präsident Kennedy löste die angespannte Lage, sodass die Panzer schließlich abzogen.

 

Heute ist der Checkpoint Charlie eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Berlins. Eine Gedenktafel und eine Installation schmücken den ehemaligen Grenzübergang und Tourist*innen können sich mit einem Soldaten in stilechter Alliierten-Uniform fotografieren lassen.

 

Friedrichshain-Kreuzberg


Friedrichshain und Kreuzberg gelten als besonders hip. Hier pulsiert das bunte Berliner Nachtleben, das die Stadt so einzigartig macht, in seinen schillerndsten Farben.

 

East-Side Gallery


Die East-Side-Gallery ist mit 1,3 Kilometern das größte, noch erhaltene Stück der Berliner Mauer. Sie liegt zwischen Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke. Heutzutage ist sie Fläche für moderne Graffiti-Kunst. Allen voran geht hier die Malerei des Bruderkusses, der bis heute ein besonders beliebtes Fotomotiv in Berlin darstellt. 100 Künstler aus der ganzen Welt bemalten die noch bestehenden Teile der Mauer, um ein Symbol für Weltoffenheit, Toleranz und Frieden zu setzen.

 

Jüdisches Museum


Das Jüdische Museum fällt schon allein aufgrund der Form des Gebäudes auf. Es vereint ein modernes Gebäude, das an einen kaputten Davidstern erinnert, mit dem alten Kammergericht aus dem Jahr 1736. Nirgendwo sonst stehen Moderne und Historie so eng einander gegenüber.

 

Oberbaumbrücke


Die Oberbaumbrücke führt direkt über die Spree und stammt aus dem Jahr 1896. Sie verbindet Friedrichshain und Kreuzberg miteinander. Früher wurde der Brücke eine ganz besondere Aufgabe zuteil, denn hier wurden die Zölle eingetrieben. Außerdem verkehrt auf der Brücke Berlins älteste U-Bahn-Linie. Dabei sind die Gleise fast nicht zu sehen, denn ihr Tragwerk wurde architektonisch hinter mittelalterlichem Schmuck versteckt. Damit erinnert die Brücke ein wenig an Burgen der Mark Brandenburg. Ein besonderes Erlebnis ist es, die Brücke vom Wasser aus zu betrachten: Wer eine kleine Auszeit nehmen und trotzdem viel von Berlin sehen möchte, sollte eines der zahlreichen Touristenboote besteigen. Auf diese Weise bekommen Sie einen kleinen Überblick über die Stadt und erfahren einiges Wissenswerte über Berlin.

 

Viktoriapark


Der Viktoriapark ist einer der idyllischsten Orte in der Hauptstadt. Hier können Sie den großen Häuserschluchten entfliehen und vergessen, dass Sie tatsächlich in einer Stadt sind. Er wurde zu Ehren der Tochter Queen Victoria, die ebenfalls Victoria hieß, erbaut. Sie war die Gemahlin von Kaiser Friedrich III., dem Vater von Wilhelm II. Trotz des Namens wird hier jedoch kein britischer Einfluss deutlich. Stattdessen ist ein wilder Wasserfall vor einer felsigen Bergkulisse besonders charakteristisch für den Park. Darin findet sich der Wunsch nach der Rückkehr zur Natur wieder. Dieser war kennzeichnend für die Kunst des 19. Jahrhunderts.

 

Bergmannstraße

Die Bergmannstraße bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Allein schon die zahlreichen, originalgetreu restaurierten Häuserfassaden aus der Gründerzeit versetzen Sie in eine ganz andere Zeit. Es lockt unter anderem die Markthalle XI mit vielen Ständen, die regionale Lebensmittel anbieten. Aber auch Feinkost und andere gastronomische Angebote finden Sie hier. Am Wochenende können Sie zudem auf dem Trödelmarkt in der Halle vielleicht ein Schnäppchen oder ein Schätzchen erstehen.

 

Fazit: Berlin Sehenswürdigkeiten – es gibt viel zu sehen

Dies war nur ein kleiner Einblick in die zahlreichen Sehenswürdigkeiten von Berlin. Wir konzentrieren uns in einem ersten Schritt zunächst auf die Umgebung des Friedrichstadt-Palastes und Friedrichshain sowie Kreuzberg.

 

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Credits:
Berlin Alexanderplatz | Foto: Flickr / hillman54 (CC BY 2.0)
Das Holocaust Mahnmal | Foto: Flickr / Wendelin Jacober (CC BY 2.0)
Checkpoint Charlie | Foto: Flickr / Mike Steele (CC BY 2.0)
Currywurst | Foto: Flickr / Lucas Richarz (CC BY-NC-ND 2.0)
Die Kuppel im Reichstag | Foto: Flickr / Thomas Quine (CC BY 2.0)
Der Fernsehturm von Unten | Foto: Flickr / Olivier Bruchez (CC BY-SA 2.0)

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