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29. Oktober 2026
Mit einer eigenen Regenbogenbank beteiligt sich der Friedrichstadt-Palast an der berlinweiten Initiative „Regenbogenbänke für Berlin“. Gemeinsam mit weiteren Kulturinstitutionen setzen wir ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung und Queerfeindlichkeit und für eine offene, vielfältige Gesellschaft.

Pressetermin vor dem Berliner Ensemble, v.l. Dieter Ripberger (Berliner Ensemble), Oliver Reese (Berliner Ensemble), Berndt Schmidt (Friedrichstadt-Palast), Daniel Krauss (Komödie am Kurfürstendamm), Torben Schumacher (Maxim Gorki Theater), Iris Laufenberg (Deutsches Theater). Foto von Moritz Haase
Was sind die Regenbogenbänke für Berlin?
Die Initiative entstand aus einem traurigen Anlass. Nach dem Terroranschlag am Rande des Berliner CSD im Sommer 2026 wurde im Tiergarten eine Regenbogenbank als Ort des Gedenkens und der Solidarität aufgestellt. Als dieser Ort mehrfach beschädigt und zerstört wurde, beschlossen Berliner Kulturinstitutionen, gemeinsam ein Zeichen zu setzen: Aus einer Regenbogenbank sollten viele werden. Die Regenbogenbänke stehen für Vielfalt, Respekt und die Sichtbarkeit von Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten. Zugleich erinnern sie daran, dass eine offene Gesellschaft von gegenseitiger Anerkennung und Zusammenhalt lebt.
Die Regenbogenbank am Palast
Auch der Palast ist Teil dieser Initiative. Die Regenbogenbank erhält ihren dauerhaften Platz an der Ecke Friedrichstraße/Johannisstraße und wird dort für Gäste aus Berlin und der ganzen Welt sichtbar sein. Mit ihr möchten wir deutlich machen, wofür wir stehen: für Weltoffenheit, Respekt und die Freiheit jedes Menschen, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten. Die Bank ist ein sichtbares Bekenntnis zu diesen Werten und ein Zeichen der Solidarität mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren Menschen.

v.l. Verwaltungsdirektor Guido Herrmann und Intendant Berndt Schmidt auf der Regenbogenbank vor dem Palast. Foto von Levi Strauch, Friedrichstadt-Palast Berlin
Vielfalt gehört auf die Bühne. Und in die Stadt.
Der Palast lebt von Vielfalt. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Lebenswege begegnen sich bei uns vor und hinter den Kulissen, auf der Bühne und im Publikum. Deshalb endet diese Haltung nicht an den Türen des Hauses. Mit der Regenbogenbank tragen wir sie bewusst in den öffentlichen Raum. Denn eine vielfältige Stadt lebt davon, dass sich alle Menschen willkommen, sicher und respektiert fühlen können.
Ein Zeichen, das Menschen bewegt
Die Initiative hat berlinweit Aufmerksamkeit erhalten und wurde von zahlreichen Medien aufgegriffen. Berichtet wurde unter anderem von der Berliner Morgenpost, dem Tagesspiegel, der taz, queer.de, der Siegessäule und der B.Z.

2026-10-29 23:41:05 | 1793317265
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