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29. September 2025

Pilze sammeln in Berlin: die besten Gebiete und Tipps für Deine Pilzsuche

Im Herbst beginnt die Pilzsaison und Du musst dafür nicht einmal Berlin verlassen. Auch in der Stadt gibt es zahlreiche feuchte Moor- und Waldgebiete, in denen Du mit etwas Glück fündig wirst. Zu den heimischen Arten zählen Steinpilze, Maronen, Papageientäublinge, Perlpilze und der Große Riesenschirmling. Schnapp Dir einfach ein Messer und ein Körbchen und mach Dich auf in die Berliner Wälder. Wir verraten Dir, wo Du die besten Pilzorte findest und worauf Du bei Deiner Pilzsuche achten solltest.

Pilze im Wald

Foto von Jesse Bauer, Unsplash

Pilze sammeln im Herbst: Speisepilz vs. Giftpilz

Der Herbst ist definitiv die beste Zeit, um in Berlin Pilze zu sammeln. Grundsätzlich ist das Sammeln von Pilzen an öffentlich zugänglichen Orten für den persönlichen Bedarf gemäß dem Bundesnaturschutzgesetz erlaubt, wobei Mengenbeschränkungen und spezifische Schutzgebiete zu beachten sind. In dieser Saison findest Du eine riesige Auswahl an Speisepilzen, Steinpilze, Pfifferlinge und auch die ersten Winterpilze sprießen in den Wäldern. Denke daran, ein Körbchen aus luftdurchlässigem Material mitzunehmen, um Deine Funde frisch zu halten und übermäßiges Schwitzen zu verhindern. 

Pilzführungen durch den Wald sind besonders reizvoll. Sie bieten die Möglichkeit, viel über die verschiedenen Pilzarten zu lernen und gleichzeitig die Natur auf eine neue Weise zu erleben. So gibt es in Deutschland rund 14.000 Pilzarten, von denen jedoch nur ca. 200 als essbar und 150 als giftig gelten.

Pilze sammeln in Berlin und Umgebung: Die besten Wälder und Forste

In Berlin und Umgebung gibt es viele waldreiche Gebiete, die sich hervorragend zum Pilzesammeln eignen.

verschiedene Pilzsorten auf einem Holztisch

Foto von Andrew Ridley, Unsplash

Der Grunewald – für Anfänger und Profis

Der Grunewald ist eines der größten und bekanntesten Waldgebiete Berlins und bietet eine Vielzahl von Pilzarten. Vor allem im Herbst stößt Du hier auf eine Vielzahl von Steinpilzen, Pfifferlingen und schmackhaften Rotkappen. Die unterschiedlichen Waldböden und -strukturen begünstigen das Wachstum vieler Pilzarten, sodass Du mit Sicherheit fündig wirst.

die Müggelberge – Pilze sammeln direkt vor der Haustür

Wenn Du nicht weit aus Berlin hinausfahren willst, sind die Müggelberge im Bezirk Treptow-Köpenick eine gute Anlaufstelle. Im etwa sieben Quadratkilometer großen Waldgebiet wachsen unter anderem Täublinge, Pfifferlinge und Steinpilze. An Wochenenden kann es ziemlich voll werden – besser also, Du gehst unter der Woche auf Pilzsuche.

Tegeler Forst – Pilze sammeln für die ganze Familie

Der Tegeler Forst im Norden Berlins ist ein ideales Ziel für Familien und Kinder. Auf den zahlreichen Wanderwegen kannst Du durch das dichte Dickicht des Waldes streifen und dabei Steinpilze, Pfifferlinge und Rotfußröhrlinge sammeln. Der Tegeler Forst bietet eine entspannte Atmosphäre und eignet sich bestens für einen gemeinsamen Ausflug in die Natur.

Tiergarten – Pilze in Berlins Zentrum

Berlins grüne Lunge bietet nicht nur eine willkommene Auszeit vom urbanen Trubel, sondern auch die Möglichkeit, Pilze zu sammeln. Zwischen der Spanischen Botschaft und dem Großen Stern sprießen regelmäßig Schönfußröhrlinge, Champignons und Parasol-Pilze. Ein Pilzausflug in den Tiergarten ist eine gute Möglichkeit, die Natur zu genießen und gleichzeitig die Vielfalt an wild wachsenden Kräutern zu bewundern.

Spandauer Forst – Pilze sammeln im Eiskeller

Im Spandauer Forst im Nordwesten Berlins befindet sich der sogenannte Eiskeller – einst ein kalter, in den Boden gemauerter Vorratsraum. Der Eiskeller gilt als das kälteste Gebiet Berlins, was ihn zu einem spannenden Ort für Pilzsammler macht. Wenn Du Dich den frischen Temperaturen stellen möchtest, hast Du gute Chancen, mit einem reichen Pilzfund belohnt zu werden. Der Spandauer Forst bietet eine mystische Atmosphäre, die den Pilzsammlern eine einzigartige Erfahrung beschert.

Schorfheide – für Pilzfreunde im Berliner Umland

Die Schorfheide im Berliner Umland zählt zu den beliebtesten Pilzgebieten der Region. Hier lassen sich neben Pfifferlingen und Steinpilzen auch Maronen, Birken- und Butterpilze finden. Besonders die späten Monate der Pilzsaison sind hier spannend, da Du auch nach den ersten Frosttagen noch viele Winterpilze entdecken kannst. 

Im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin ist das Sammeln von Pilzen für den persönlichen Gebrauch erlaubt, solange es sich um kleinere Mengen handelt. Wenn Du mehr über Pilze erfahren willst, hast Du die Möglichkeit, an geführten Pilzwanderungen der Naturwacht Chorin teilzunehmen oder Dich dort professionell beraten zu lassen.

Bucher Forst – Pilzparadies an der Grenze

Der Bucher Forst liegt an den Rändern Berlins und gehört teils zum Berliner Stadtgebiet, teils zum Naturpark Barnim. Die Vielfalt dieses Waldes ist beeindruckend und Pilzfreunde kommen voll auf ihre Kosten. Mit etwas Glück stößt Du auf wertvolle Steinpilze, köstliche Maronen und die begehrten Rotkappen. 

Die Gefahren beim Pilzesammeln

Pilzesammeln ist ein tolles Hobby, kann aber auch gefährlich werden, wenn Du versehentlich einen Giftpilz erwischst. Viele Pilze sind auf den ersten Blick schwer zu unterscheiden und immer wieder gibt es Berichte über Vergiftungen.

Zu den gefährlichen Giftpilzen gehört der Knollenblätterpilz, der unter anderem in den Berliner Wäldern vorkommt. Seine Erscheinung ähnelt dem Wiesenchampignon, aber er ist äußerst giftig. Um solche Gefahren zu vermeiden, solltest Du mit einem erfahrenen Pilzexperten sammeln oder die Pilzberatung in Anspruch nehmen. In Berlin bietet z. B. die Pilzberatungsstelle im Museumsgebäude des Botanischen Gartens eine professionelle Möglichkeit, Deine Funde vor dem Verzehr kontrollieren zu lassen.

Vom Waldzauber zu Palastglanz: Ein Erlebnis der Extraklasse

Nachdem Du Dich in den grünen Wäldern Berlins von der Ruhe der Natur verzaubern lassen hast, geht es seit dem 24. September 2025 in eine völlig andere Dimension der Magie: BLINDED by DELIGHT nimmt Musicalfans mit auf eine Reise durch eine Welt der Träume, des Staunens und des Glücks. Über 100 außergewöhnliche Künstlerinnen und Künstler verwandeln die größte Theaterbühne der Welt in ein leuchtendes Spektakel – ein unvergessliches Erlebnis.

 

Credits Titelbild: Andrew Ridley, Unsplash

Bild von Standing Ovations mit Blick auf die Abschlussszene der Grand Show Blinded by Delight
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