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05. August 2026

Shine bright like a Denkmal: Der Friedrichstadt-Palast als architektonisches Erbe Berlins

Wenn vom Friedrichstadt-Palast die Rede ist, denken die meisten zuerst an große Shows, spektakuläre Effekte und die größte Theaterbühne der Welt. Mit ihren 3.000 Quadratmetern Bühnenfläche und fast 2.000 Plätzen im Saal gehört sie zu den beeindruckendsten Theatern Europas. Doch der Palast ist weit mehr als eine außergewöhnliche Bühne. Er ist auch ein bedeutendes Stück Berliner Architektur- und Zeitgeschichte.

Mit dem neuen Film „Shine bright like a Denkmal“ richten wir den Blick auf eine Seite des Hauses, die oft im Schatten der glanzvollen Produktionen steht: den Friedrichstadt-Palast als Denkmal.

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Ein Prestigeprojekt der DDR

Seit 2020 steht der Palast unter Denkmalschutz. Das heutige Gebäude wurde 1984 eröffnet. Die DDR verwirklichte mit dem Neubau eines ihrer größten Kulturprojekte. Der Palast wurde zum Aushängeschild des Ostens und zog mit seinen technischen Innovationen und glamourösen Revuen Gäste aus aller Welt an.

Menschen, die den Palast geprägt haben

Im Film begleitet Prof. Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin, Intendant und Geschäftsführer Dr. Berndt Schmidt durch das Theater. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen eines Hauses, dessen Geschichte eng mit der Geschichte Berlins verbunden ist.

„Der Friedrichstadt-Palast leuchtet in der Nacht nach Westen und das war auch Absicht“, erklärt Berndt Schmidt. Es zeigt, dass die Architektur des Hauses weit mehr als nur funktional gedacht wurde. Der Palast sollte sichtbar sein, wirken und ein Zeichen setzen.

Auch Petra Pau erinnert sich an ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Palast. Nach der Wiedervereinigung stand die Zukunft des Palasts keineswegs fest. „So richtig passte dieses Haus in keine bundesdeutsche Norm“, sagt sie. Umso bemerkenswerter sei es, dass der Palast erhalten werden konnte und heute zu den bekanntesten Kulturinstitutionen Deutschlands gehört.

Petra Rau im Gespräch mit Dr. Christoph Rauhut über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Palast

Für den damaligen Oberleiter Jürgen Ledderboge ist der Palast das „Projekt seines Lebens“. Er berichtet von den Herausforderungen, die der Bau mit sich brachte. Dass das Gebäude heute unter Denkmalschutz steht, erfüllt ihn mit besonderem Stolz.

Denkmalschutz trifft Show-Magie

Foto von Chris Moylan, Friedrichstadt-Palast

Wer den Palast als Denkmal entdeckt hat, sollte ihn auch live erleben. Denn hinter der denkmalgeschützten Fassade entfaltet sich Abend für Abend jene spektakuläre Show, für die der Palast international bekannt ist.

Lass Dich entführen in eine Welt der Träume und des vollkommenden Glücks und werde Teil der außergewöhnlichen Show-Magie, die den Palast so besonders macht.

Bild von Standing Ovations mit Blick auf die Abschlussszene der Grand Show Blinded by Delight
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2026-09-20 04:48:04 | 1789879684

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