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18. März 2016

Berlin-Tipps – das hat die Hauptstadt zu bieten

Die Hauptstadt erleben
Bestimmte Programmpunkte dürfen während einer Reise nach Berlin auf keinen Fall fehlen: Das Brandenburger Tor, der Alexanderplatz und der Berliner Dom gelten als Pflichtstationen auf einer Städtetour durch die Spreemetropole und sind in jedem Fall einen Besuch wert. Es gibt aber auch viele sehenswerte Orte abseits der gängigen Tourist:innen-Hotspots – zumindest für all diejenigen, die das einzigartige multikulturelle Flair der Hauptstadt hautnah erleben möchten. Ein paar Ideen, wie Sie Berlin in all seinen Facetten kennenlernen können, finden Sie hier.

 

Ausgeh-Tipp: Berlins wohl schönste Open-Air-Bar

Klunkerkranich in Neukölln
Im Sommer ist man in Berlin vor allem eines: draußen. Eine ganz besonders schöne Outdoor-Location befindet sich auf dem Dach der Neukölln Arcaden und trägt den Namen Klunkerkranich. Dieser Ort hat sich noch nicht ganz entschieden, ob er Bar, Dachgarten, Club oder Restaurant sein will – muss er aber auch gar nicht, denn mit seiner ungezwungenen Atmosphäre ist er bei Einheimischen und Tourist:innen gleichermaßen beliebt. Tagsüber gibt es Kaffee und Säfte, abends Cocktails und Bier. Und einen atemberaubenden Ausblick auf Berlin bekommen Gäste zu jeder Tages- und Nachtzeit gratis dazu.

 

Street Food in Berlin – Tipps für neue Geschmackserlebnisse

Berlin-Tipps: Markthalle Neun
Ein kulinarisch empfehlenswerter Berlin-Tipp ist die Markthalle Neun in Kreuzberg: Hier schlägt sich der Multi-Kulti-Einschlag des Bezirks auf dem Teller nieder. Während am Dienstag und Freitag von 12 bis 20 Uhr vorwiegend fair produzierte regionale Lebensmittel, Feinkost, aber auch ein schneller Imbiss angeboten werden, gibt es jeden Donnerstagabend beim „Street Food Thursday“ kreative, internationale Gerichte wie vegane Burger, chinesische Maultaschen oder Tacos. In der Markthalle Neun treffen Berliner Originale auf junge Kreative aus aller Welt – und geschmacklich ist für jeden etwas dabei.

 

Veranstaltungstipps in Berlin: Grand Shows im Friedrichstadt-Palast

Friedrichstadt-Palast
Schon in den Goldenen Zwanzigern war Berlin für sein ausschweifendes Nachtleben sowie sein Theater- und Revue-Angebot berühmt. Bis heute hat sich daran auch kaum etwas geändert, wie das Theaterviertel um die Friedrichstraße zeigt. Der Friedrichstadt-Palast Berlin, Herzstück des Theaterviertels, ist die Nummer 1 der Berliner Bühnen. Über 700.000 Gäste erleben jährlich modernste Showunterhaltung auf höchstem Niveau. Über den Palast zu sprechen bedeutet, Superlative zu verwenden: Er besitzt die größte Theaterbühne der Welt und bietet die größten Ensuite-Shows Europas, zudem ist er mit Abstand die bestbesuchte Bühne Berlins.

 

VIVID ist eine Liebeserklärung an das Leben. Mit über 100 wundervollen Künstler:innen auf der größten Theaterbühne der Welt. Zwölf Millionen Euro Produktionsbudget schaffen fantastische Kostüm- und Bühnenbilder in beispiellosen Dimensionen. Körperliche Perfektion, künstlerisch-artistische Höchstleistungen, oft zum Weinen schön.
 

Das Schwarze Café ist niemals zu

Ein weiterer gastronomischer Geheim-Tipp Berlins ist das Schwarze Café in Charlottenburg. Hier bekommt man nach durchzechter Nacht und verlängerter After-Hour auch um 18 Uhr noch Frühstück, ganz einfach weil das Café 24 Stunden am Tag geöffnet hat. Gerade in den Morgenstunden sind die Grenzen zwischen Nachtschwärmer:innen und Frühaufsteher:innen fließend. Nur in der Nacht von Montag auf Dienstag schließt das Schwarze Café von 3 bis 10 Uhr, dann wird aufgeräumt. Im Sommer lässt es sich im ruhigen Innenhof gut aushalten – zum Beispiel bei einem Milchkaffee oder einem Absinth-Cocktail.
 

Kunst ist immer eine gute Idee: Berlins East Side Gallery

Berlin-Tipps: East Side Gallery
Ein wenig Kultur gefällig? Die East Side Gallery in Friedrichshain bietet Kunst und Geschichtliches gleichermaßen: Im Frühjahr 1990 bemalten Künstler:innen aus aller Welt das längste noch erhaltene Mauerstück unter Bezugnahme auf die politischen Ereignisse 1989/90. Eines der bekanntesten Gemälde ist wohl der „Bruderkuss“ zwischen Breschnew und Honecker. Die einzigartige Open-Air-Galerie zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof ist für jeden frei zugänglich und lädt an schönen Tagen zum Schlendern ein. Für eine Reise nach Berlin ist dieses Denkmal ein Muss.
 

Ein böhmisches Dorf inmitten der Hauptstadt

Berlin-Tipps: Richardplatz in Rixdorf
Wer genug vom turbulenten Stadtleben hat, sollte Rixdorf einen Besuch abstatten. Nein, das ist kein kleiner Vorort von Berlin, sondern ein Bezirk mitten im belebten Stadtteil Neukölln. Hier geht es aber tatsächlich so beschaulich zu, wie es klingt: Die ehemalige Gemeinde böhmischer Flüchtlinge ist noch heute von idyllischen Häuserreihen, Gärten und viel Traditionsbewusstsein geprägt. Menschen in Tracht oder eine Blaskapelle sind hier keine Seltenheit. In der Adventszeit lockt der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt mit seiner beschaulichen Atmosphäre.

 

Für alle, die ins Grüne wollen: Viktoriapark und Preussenpark

Der Viktoriapark auf dem Kreuzberg und der Preussenpark im Berliner Ortsteil Wilmersdorf sind ein absoluter Berlin Geheimtipp für all diejenigen, die das Grüne in der Großstadt suchen. Ein Spaziergang durch die Parks stellt nicht nur eine erfrischende Verschnaufpause für Zwischendurch dar, sondern gewährt gleichzeitig einen tieferen Einblick in die verschiedenen Facetten Berlins. So befindet sich an der Spitze des Kreuzberges im Viktoriapark ein imposantes Nationaldenkmal, welches an die Siege in den Befreiungskriegen gegen Napoleon Bonaparte erinnert. Unweit davon lädt ein schön angelegter Wasserfall zum Verweilen und Entspannen ein, während das Mahnmal „Wir haben Gesichter“ zum Nachdenken über Erfahrungen von Frauen in unserer Gesellschaft anregt. Der Preussenpark wiederum bietet mit dem locker organisierten Street-Food-Markt auf der als „Thaiwiese“ bekannten Liegewiese die Möglichkeit, mitten in Berlin auf authentische Weise südostasiatische Esskulturen besser kennenzulernen.

 

Berlin Insidertipps für wundervolle Ausblicke auf die Hauptstadt

In Berlin gibt es zahlreiche Aussichtsspots, die einen Blick von oben auf die Hauptstadt erlauben. Besonders beliebt sind das Reichstagsgebäude, die Siegessäule und der Berliner Fernsehturm – allesamt Ziele, die zum festen Repertoire etlicher Stadtführungen in Berlin gehören und große Touristenmassen anziehen.
Die riesige Glaskuppel im Reichstagsgebäude – die sogenannte Reichstagskuppel – und die Dachterrasse des Bauwerks bieten einen spektakulären Rundumblick auf die Metropole, der einem noch lange nach dem eigenen Berlinbesuch in Erinnerung bleiben wird. Westlich vom Reichstagsgebäude besticht eines der wichtigsten Nationaldenkmäler Deutschlands, die Siegessäule, mit einer weiteren einprägsamen Aussicht über den riesigen, grünen Tiergarten. Um nach oben zu gelangen, sind ein wenig Ausdauer und Hartnäckigkeit nötig, denn die Aussichtsplattform der Siegessäule ist nur über eine Wendeltreppe mit 285 Stufen erreichbar.
Wem dies zu anstrengend ist, kann sich stattdessen an einem umfassenden Ausblick von der Turmkuppel des Berliner Fernsehturms erfreuen, denn die Aussichtsplattform dort ist anders als bei der Siegessäule über einen Fahrstuhl zu erreichen. Und das Besondere: Die Turmkuppel des Berliner Fernsehturms rotiert innerhalb einer Stunde einmal um sich selbst, sodass die Gebäude, Straßen und Plätze Berlins problemlos von allen Richtungen bestaunt werden können.

 

Interessante Einblicke in die deutsche Geschichte

Wer besonders an deutscher Geschichte interessiert ist, sollte dem Haus der Wannseekonferenz am Großen Wannsee unbedingt einen Besuch abstatten. Die heutige Gedenk- und Bildungsstätte informiert anhand verschiedener Formate über die Geschichte der Judenverfolgung und jüdischer Ghettos in Deutschland und Europa. Eine Dauerausstellung dokumentiert die damals im Haus stattfindende Wannseekonferenz, welche schicksalhaft für das Leben vieler europäischer Juden war.
Ein weiterer Berlin Geheimtipp für Geschichtsinteressierte ist der Trümmerberg im Grunewald im Westen Berlins. Auf dem aus Trümmerschutt bestehenden Berg befindet sich eine ehemalige Abhörstation, welche im Kalten Krieg von der US-Armee genutzt wurde und noch heute an fünf Radarkuppeln zu erkennen ist. Ein zusätzliches Highlight: über das gesamte Gelände der Erhebung sind Street Art-Gemälde von internationalen Künstlern verteilt. So viele, dass der Trümmerberg im Grunewald auch als eine der größten Street Art Galerien der Welt bekannt ist.

 

Kreuzberg kann auch anders: Das idyllische Bergmannkiez

Viele Tourist:innen kennen Kreuzberg normalerweise als wilden Stadtteil in Berlin, doch der Ortsteil hat mit dem Bergmannkiez auch eine idyllische Seite an sich. Das Viertel besteht aus charmanten Altbauten, welche den Zweiten Weltkrieg größtenteils unbeschadet überstanden haben, sodass bei einem Spaziergang durch die Straßen ein Hauch von Alt-Berlin aufkommt. Eine besondere Mischung aus historischen Gebäuden, besonderen Geschäften, hippen Straßencafés und multikulturellen Angeboten lässt den Bergmannkiez zu einem interessanten Berlin Insidertipp unter ortskundigen Reisenden werden. Ob relaxen, bummeln oder genussvoll essen – all das ist hier fernab von Touristenmassen möglich.

 

Die Hackeschen Höfe – Stilvoller Anlaufpunkt für Berlinbesucher:innen

Gegenüber von der Museumsinsel, auf der anderen Seite der Spree, befinden sich die Hackeschen Höfe. Hierbei handelt es sich um ein historisches Gebäudeensemble aus acht miteinander verbundenen Höfen mit Fassaden im Jugendstil. Die Höfe wurden 1993 umfassend saniert und bilden mit ihrem Mix aus Shops, Restaurants, Clubs und Galerien einen wertvollen Insidertipp unter allerlei Berlinbesucher:innen – von Shoppingbegeisterte über Feinschmecker:innen und Feierwütige bis hin zu Kunstliebhaber:innen. Ergänzt werden die Hackeschen Höfe in der Spandauer Vorstadt durch den Hackeschen Markt, der mit stylischen Design- und Modegeschäften, kreativen Läden und einer vielfältigen Gastronomie- und Barszene glänzt. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt umgeben von Theatern, Kinos und Clubs bildet der Hackesche Markt einen hervorragenden Ausgangspunkt für alle Liebhaber:innen des Nachtlebens.

 

Berlin WelcomeCard – Freie Fahrt mit Bus und Bahn inklusive attraktiver Ermäßigungen

Wer in Berlin auf ausgiebige Entdeckungstour gehen möchte, für den lohnt sich die WelcomeCard, das offizielle Touristenticket der Hauptstadt. Mit diesem Fahrschein können Besucher:innen sich frei mit U-Bahn, S-Bahn und Bus durch die Metropole bewegen. Und das Beste: Sie können sich damit bei über 200 Attraktionen Ermäßigungen bis zu 50% sichern. Dementsprechend lohnt sich das Ticket auch für all diejenigen, die Sehenswürdigkeiten im Zuge von Stadtführungen oder Stadtrundfahrten genauer erkunden möchten. Sollte die Museumsinsel auf dem Reiseplan stehen, könnte die Berlin WelcomeCard Museumsinsel, die Freikarten in alle fünf Museen der Insel gewährt, eine ideale Ergänzung zum offiziellen Touristenticket sein. Wenn bereits im Voraus bekannt ist, welche Attraktionen bei Stadtführungen und Stadtrundfahrten abgeklappert werden, lohnt ein Blick auf die WelcomeCard, um attraktive Sparmöglichkeiten ausfindig zu machen.

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Credits:
Klunkerkranich in Neukölln | Foto: Julian Nelken
Markthalle Neun | Foto: Flickr / Øystein Vidnes (CC BY 2.0)
East Side Gallery | Foto: Flickr / Marta Nimeva Nimeviene (CC BY 2.0)

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2021-12-03 00:17:20 | 1638490640