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Berlin-Tipps: Von Kultur bis Kulinarik

Die Hauptstadt erleben

Bestimmte Programmpunkte dürfen während einer Reise nach Berlin auf keinen Fall fehlen: Das Brandenburger Tor, der Alexanderplatz und der Berliner Dom gelten als Pflichtstationen auf einer Städtetour durch die Spreemetropole und sind in jedem Fall einen Besuch wert. Es gibt aber auch viele sehenswerte Orte abseits der gängigen Tourist*innen-Hotspots – zumindest für all diejenigen, die das einzigartige multikulturelle Flair der Hauptstadt hautnah erleben möchten. Ein paar Ideen, wie Sie Berlin in all seinen Facetten kennenlernen können, finden Sie hier.

Ausgeh-Tipp: Berlins wohl schönste Open-Air-Bar

Klunkerkranich in NeuköllnIm Sommer ist man in Berlin vor allem eines: draußen. Eine ganz besonders schöne Outdoor-Location befindet sich auf dem Dach der Neukölln Arcaden und trägt den Namen Klunkerkranich. Dieser Ort hat sich noch nicht ganz entschieden, ob er Bar, Dachgarten, Club oder Restaurant sein will – muss er aber auch gar nicht, denn mit seiner ungezwungenen Atmosphäre ist er bei Einheimischen und Tourist*innen gleichermaßen beliebt. Tagsüber gibt es Kaffee und Säfte, abends Cocktails und Bier. Und einen atemberaubenden Ausblick auf Berlin bekommen Gäste zu jeder Tages- und Nachtzeit gratis dazu.

Street Food in Berlin – Tipps für neue Geschmackserlebnisse

Berlin-Tipps: Markthalle NeunEin kulinarisch empfehlenswerter Berlin-Tipp ist die Markthalle Neun in Kreuzberg: Hier schlägt sich der Multi-Kulti-Einschlag des Bezirks auf dem Teller nieder. Während am Dienstag und Freitag von 12 bis 20 Uhr vorwiegend fair produzierte regionale Lebensmittel, Feinkost, aber auch ein schneller Imbiss angeboten werden, gibt es jeden Donnerstagabend beim „Street Food Thursday“ kreative, internationale Gerichte wie vegane Burger, chinesische Maultaschen oder Tacos. In der Markthalle Neun treffen Berliner Originale auf junge Kreative aus aller Welt – und geschmacklich ist für jeden etwas dabei.

Veranstaltungstipps in Berlin: Grand Shows im Friedrichstadt-Palast

THE ONE Grand ShowSchon in den Goldenen Zwanzigern war Berlin für sein ausschweifendes Nachtleben sowie sein Theater- und Revue-Angebot berühmt. Bis heute hat sich daran auch kaum etwas geändert, wie das Theaterviertel um die Friedrichstraße zeigt. Der Friedrichstadt-Palast Berlin, Herzstück des Theaterviertels, ist die Nummer 1 der Berliner Bühnen. Über 700.000 Gäste erleben jährlich modernste Showunterhaltung auf höchstem Niveau. Über den Palast zu sprechen bedeutet, Superlative zu verwenden: Er besitzt die größte Theaterbühne der Welt und bietet die größten Ensuite-Shows Europas, zudem ist er mit Abstand die bestbesuchte Bühne Berlins.
 
Auch die ehrwürdige The New York Times empfiehlt den Palast als einziges Theater unter den Top 10 ihrer Tipps für einen Berlin-Besuch („Must-See in Berlin“). Für THE ONE Grand Show wurden die 500 Kostüme vom Stardesigner Jean Paul GAULTIER entworfen. Tickets gibt es bereits ab 19,80 Euro zu kaufen, trotz allen Glamours. Auch für internationale Gäste ohne Deutschkenntnisse bestens geeignet.

Das Schwarze Café ist niemals zu

Ein weiterer gastronomischer Geheim-Tipp Berlins ist das Schwarze Café in Charlottenburg. Hier bekommt man nach durchzechter Nacht und verlängerter After-Hour auch um 18 Uhr noch Frühstück, ganz einfach weil das Café 24 Stunden am Tag geöffnet hat. Gerade in den Morgenstunden sind die Grenzen zwischen Nachtschwärmer*innen und Frühaufsteher*innen fließend. Nur in der Nacht von Montag auf Dienstag schließt das Schwarze Café von 3 bis 10 Uhr, dann wird aufgeräumt. Im Sommer lässt es sich im ruhigen Innenhof gut aushalten – zum Beispiel bei einem Milchkaffee oder einem Absinth-Cocktail.

Kunst ist immer eine gute Idee: Berlins East Side Gallery

Berlin-Tipps: East Side GalleryEin wenig Kultur gefällig? Die East Side Gallery in Friedrichshain bietet Kunst und Geschichtliches gleichermaßen: Im Frühjahr 1990 bemalten Künstler*innen aus aller Welt das längste noch erhaltene Mauerstück unter Bezugnahme auf die politischen Ereignisse 1989/90. Eines der bekanntesten Gemälde ist wohl der „Bruderkuss“ zwischen Breschnew und Honecker. Die einzigartige Open-Air-Galerie zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof ist für jeden frei zugänglich und lädt an schönen Tagen zum Schlendern ein. Für eine Reise nach Berlin ist dieses Denkmal ein Muss.

Ein böhmisches Dorf inmitten der Hauptstadt

Berlin-Tipps: Richardplatz in RixdorfWer genug vom turbulenten Stadtleben hat, sollte Rixdorf einen Besuch abstatten. Nein, das ist kein kleiner Vorort von Berlin, sondern ein Bezirk mitten im belebten Stadtteil Neukölln. Hier geht es aber tatsächlich so beschaulich zu, wie es klingt: Die ehemalige Gemeinde böhmischer Flüchtlinge ist noch heute von idyllischen Häuserreihen, Gärten und viel Traditionsbewusstsein geprägt. Menschen in Tracht oder eine Blaskapelle sind hier keine Seltenheit. In der Adventszeit lockt der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt mit seiner beschaulichen Atmosphäre.

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