Ausgehen in Berlin: So machst du in der Hauptstadt die Nacht zum Tag

Die besten Veranstaltungen Berlins

Natürlich steckt Berlin auch tagsüber voller Möglichkeiten – doch so richtig lebt die Stadt erst auf, wenn die Nacht anbricht. Kaum eine andere City ist für ihre Partyszene derart bekannt wie die Metropole an der Spree: Es gibt unzählige Bars, Diskotheken und Clubs zu entdecken und dabei ist für jeden Ausgeh-Typ das Passende dabei. Ob ein entspannter Cocktailabend in einer Strandbar am Wasser oder eine durchgetanzte Nacht auf der Tanzfläche eines Szeneclubs – je nachdem, wonach Ihnen der Sinn steht, bietet die Hauptstadt unzählige Möglichkeiten. Und dabei ist es egal, ob es gerade Samstag oder Dienstag ist – abends ausgehen kann man in Berlin an jedem Wochentag.

Mit Kino oder Karaoke gemütlich in den Abend starten

ZoopalastBerliner Nächte sind lang und kommen dementsprechend erst relativ spät in Fahrt. Um also nicht doch auf der heimischen Couch kleben zu bleiben, muss ein entsprechendes Programm her, das auf den weiteren Verlauf des Abends einstimmt. Ein Kinobesuch ist diesbezüglich immer eine gute Wahl, zum Beispiel im Zoo Palast. Das Kino in Charlottenburg zählt zu den traditionsreichsten Berlins, wurde aber 2013 rundum erneuert wiedereröffnet. Nun bietet der Filmpalast Platz für 1.700 Personen in hochmodernen Kinosälen mit bequemen Lounge-Sesseln und exzellentem Soundsystem. Das macht sich ganz besonders bei fulminanten Actionfilmen bezahlt.
 
Wer sich nicht nur berieseln lassen möchte, kann zum Beispiel beim Karaoke selbst für Unterhaltung sorgen. Monster Ronsons’s Ichiban Karaoke bietet acht Kabinen für je etwa sechs Personen und zwei für größere Gruppen von 12 bis 16 Personen, in denen Sie nach Herzenslust die Lieblingssongs zum Besten geben können. Es finden regelmäßig Aktionen wie beispielsweise das „Flatrate-Singen“ statt und jeden Mittwoch sind die Boxen während der Happy Hour zum halben Preis zu haben.

Eine Show im Friedrichstadt-Palast als Einstimmung

Girlreihe

Auch eine spektakuläre Show kann eine gute Einstimmung auf eine Partynacht in Berlin sein. Der Friedrichstadt-Palast ist dafür die erste Adresse der Stadt: Die höchst aufwendigen und kostspieligen Grand Shows beeindrucken mit einem faszinierenden Bühnenbild, von Stardesignern geschneiderten Kostümen und einem hundertköpfigen Ensemble. Den Rest erledigt der Flair des Palastgebäudes und die imposante Theaterbühne, übrigens die größte ihrer Art auf der ganzen Welt. Über 700.000 Besucher*innen jährlich können wohl nicht irren und sogar die New York Times empfiehlt ihren Leser*innen bei einem Berlin-Besuch einen Abstecher in den Palast.
 
Für THE ONE Grand Show wurden die Outfits von der Mode-Ikone Jean Paul GAULTIER entworfen. Trotz allen Glamours sind Tickets bereits für 19,80 Euro zu erwerben. Und wer das 60 Mitglieder*innen starke Palast-Ballett einen Abend lang über die Bühne wirbeln sieht, bekommt garantiert Lust, im Anschluss selbst das Tanzbein zu schwingen.

In der Hauptstadt ausgehen: Berlins Hot-Spots

Egal, ob Sie vorher beim Karaoke in Friedrichshain, im Kino in Charlottenburg oder bei einer Show des Friedrichstadt-Palasts in Mitte waren – jeder dieser Bezirke ist ein guter Ausgangspunkt, um danach weiter durch das Nachtleben zu ziehen. In Berlin-Mitte befinden sich beispielsweise die Hackeschen Höfe, das größte geschlossene Hofareal Deutschlands. Bei Einwohner*innen wie Tourist*innen ist dieser Gebäudekomplex seit einigen Jahren gleichermaßen angesagt, denn zahllose hippe Bars, Kneipen, Clubs und Restaurants haben sich hier angesiedelt.

BerghainIn Friedrichshain befindet sich der sogenannte „Techno-Strich“, also eine Reihe von Electro-Clubs, zu denen auch das berühmte Berghain gehört. Hier gibt es jedes Wochenende Party bis Montagmorgen, DJs von Rang und Namen und die wohl härteste Türpolitik der Welt. In Kreuzberg kommen im altehrwürdigen Club Ritter Butzke ebenfalls Techno-Fans auf ihre Kosten, während das Prince Charles eher die House- und Hip-Hop-Schiene bedient. Und in Charlottenburg geht es etwas schicker zu: Die PURO Sky Lounge zum Beispiel bietet zu aktuellen Beats einen spektakulären Blick über die Stadt.

Die besten Adressen für den nächtlichen Hunger

Curry 36Ausgehen in Berlin macht hungrig – immerhin verbrennt man beim Tanzen in einer Stunde rund 300 Kalorien. Wer in den Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain unterwegs ist und Lust auf eine herzhafte Stärkung verspürt, kann dem Traditionsimbiss Curry 36 einen Besuch abstatten. Er gehört zu den beliebtesten Currywurstbuden der Stadt und hat von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 5 Uhr geöffnet. Eine zweite Niederlassung gibt es übrigens am Hardenbergplatz in Charlottenburg.
 
Auch das Bistro Bagdad am Schlesischen Tor wird besonders in den frühen Morgenstunden am Wochenende stark frequentiert. Hier gibt es typisch türkische Spezialitäten wie Döner und Lahmacun, Vegetarier greifen gerne zu Falafel im Brot. Im Schwarzen Café in Charlottenburg duftet es quasi rund um die Uhr nach Croissants und frischem Kaffee. Denn nicht nur das Café an sich hat rund um die Uhr geöffnet – hier lässt es sich auch zu jeder Tages- und Nachtzeit ausgiebig frühstücken. Ob noch immer wach oder schon wieder spielt dabei keine Rolle.

Nach der Party: Berlins schönste Orte bei Sonnenaufgang

Sonnenuntergang

Wie kann man eine gelungene Partynacht noch krönen? Zum Beispiel mit einem spektakulären Sonnenaufgang, den man gemeinsam mit Freunden bestaunt. In Berlin gibt es einige Orte, die sich besonders gut dafür eignen, die Sonne dabei zu beobachten, wie sie langsam am Horizont erscheint. Mit seinen 66 Metern Höhe eignet sich der Kreuzberg auf dem Gelände des Viktoriaparks zum Beispiel gut als Aussichtspunkt und kann darüber hinaus mit einem Wasserfall und dem Blick auf die Berliner Skyline punkten. Ein besonders schöner Ort bei Sonnenaufgang ist die Oberbaumbrücke, die unweit des Clubs Berghain die Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg verbindet: Hier spiegeln sich Gebäude und der zart getönte Himmel in der Spree.

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