Das stark limitierte Fotobuch zur Ausstellung STAGELESS . SVEN MARQUARDT beinhaltet 90 Fotos unserer Tänzer*innen auf insgesamt 120 Seiten. Für 20 € inkl. Versand erhalten Sie eines der wenigen Exemplare in unserem Webshop

Video zur Ausstellung (1:40 Min.):

Wegen Lockdown derzeit geschlossen

 

Kostenlose Wunschzeit-Tickets

Aufgrund der derzeitigen Bestimmungen kann nur eine begrenzte Zahl von Gästen gleichzeitig in der Ausstellung sein. Buchen Sie sich hier kostenlos Ihre Wunschzeit-Tickets. Damit erhalten Sie garantiert Einlass innerhalb Ihres Zeitfensters. Für spontane Gäste stehen 50 Einlässe pro Zeitfenster zur Verfügung. Gehen Sie einfach zum Haupteingang. Sie müssen Ihre Kontaktdaten vor dem Eintritt ins Foyer hinterlegen. Die Erfassung der Daten dient dazu, dass im Fall eventueller Infektionen Gesundheitsämter in die Lage versetzt werden, Infektionsketten nachvollziehen zu können. Im Foyer sind Sie dazu verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, außer beim Sitzen im Gastrobereich.

 

Gäste, die im Rollstuhl sitzen oder keine Treppen steigen können, melden sich bitte telefonisch unter 030-2326 2326. Unser Servicepersonal ermöglicht Ihnen dann den Eintritt über den Rollstuhlzugang um die Ecke an der Johannisstraße.

 

Definition Zeitfenster: Sie können zu jedem Zeitpunkt innerhalb der gebuchten Zeitspanne die Ausstellung betreten, auch kurz vor Ende des Zeitfensters und sich auch nach dem Ende des Zeitfensters noch in der Ausstellung aufhalten. Das Ticket berechtigt zum einmaligen Einlass und ist personengebunden (wegen Trackingvorgaben). Bei der Buchung geben Sie bitte die korrekten Namen aller Gäste an.

Termine

Tickets verfügbar Wenige Tickets verfügbar Bereits ausverkauft Entfällt
November

 

Datum Zeitfenster
Mo 2.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Di 3.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Mi 4.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Do 5.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Fr 6.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Sa 7.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
So 8.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Mo 9.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Di 10.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Mi 11.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Do 12.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Fr 13.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Sa 14.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
So 15.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Mo 16.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Di 17.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Mi 18.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Do 19.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Fr 20.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Sa 21.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
So 22.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Mo 23.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Di 24.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Mi 25.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Do 26.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Fr 27.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
Sa 28.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20
So 29.11. 11-13 13-15 15-17 17-19 19-20

 

Im Oktober 2019 hat Sven Marquardt die Mitglieder des internationalen Ensembles des Palasts unmittelbar nach einem Auftritt und nach Proben porträtiert. Während in einigen der Gesichter und Posen noch der Adrenalinschub sichtbar ist, gelingen Sven Marquardt in anderen Bildern intime Momentaufnahmen seiner Modelle. Kein halbes Jahr nach dem Shooting sind die porträtierten Künstler*innen ihrer Bühne beraubt, sie sind ’stageless‘, aufgrund der Pandemie wurden alle Vorstellungen vom 11. März bis 1. Januar abgesagt.

 

Der Palast steht für Glamour und Eleganz, normalerweise. Man sieht förmlich, dass diese Ausstellung ein gewaltiger Eingriff in unser Foyer, unser Leben, unsere Bestimmung als Showtheater ist. Also stehen da unverkleidete Baugerüste mit Farbklecksen und Arbeitsspuren, eindringliche Fotos gedruckt auf Bauzaunplanen, beleuchtet mit Arbeitslichtern. Raue Improvisationsästhetik, die nicht nur den Eindruck einer Baustelle erweckt, wir sind auch eine. Bis Dezember wird die Lüftungsanlage des Hauses modernisiert. In dem Soundteppich, der über der Ausstellung liegt, werden manche denken, die Baugeräusche seien Teil der Installation. Wenn man dann im riesigen Treppenhaus des Foyers mit den meterhohen Videoprojektionen steht, entsteht fast der Eindruck eines verlassenen Grand Hotels. In all ihrer Intensität hat diese massive künstlerische Intervention von Kurator Felix Hoffmann (C/O Berlin) und Sven Marquardt etwas Tröstliches: Das ist temporär, wir kommen wieder.

 

Wer vorab schon mal reinschauen möchte: der Beitrag im ZDF Mittagsmagazin gibt einen schönen Einblick in die Ausstellung.

Galerie

Pressestimmen

Bereits auf den ersten Blick erkennt man die Handschrift des Berghain-Granden: Die meisten der Close-ups und Porträts sind schwarz-weiß, manche wegen der Lichtverhältnisse betont unscharf gehalten. Die Tänzer und Tänzerinnen sind von ihrem Bühnenglitzer befreit, wirken wie dunkle Nachtgestalten.

Aus dem Palast-Foyer wurde eine temporäre Galerie, das Ensemble tritt ohne Bühne auf. 68 Großfotos werden zur Inszenierung der Stille, die ihre ganz eigene Magie und emotionale Wucht hat.

Die Porträts bewegen, weil man genau weiß, dass was die Künstler lieben, der Auftritt, die Bühne, das Adrenalin, sind seit Monaten nicht mehr möglich.

Entstanden sind, wie bei Marquardt nicht anders zu erwarten, keine klassischen Porträts, sondern intensive Inszenierungen.

Aus seinen Transformationen liest man manche Ode an die Schönheit und, welch schöne Verstörung, zugleich auch den Schmerz der Einsamkeit nach dem Hochgefühl. Leere, Ängste, Melancholie.

Das nun fast 70 Bilder unter dem vielsagenden Titel ‚STAGELESS‘, also bühnenlos, im Foyer zu sehen sind, könnte kaum besser in diese Zeit passen.

Dieser Menschensucher in der Erscheinung eines Höllenfürsten mit der Seele einer Friedenstaube macht dieses arbeitslos gewordene Ensemble glücklich für den Augenblick.

hochintensive Bilder, beeindruckende Portraitstudien

Nie hat man dieses ganze riesige Foyer im Blick, nie das Gefühl, das die Bilder untergehen.

Ungeschönt zeigt Sven Marquardt den Übergang von den dramatisch-maskenhaften Bühnenrollen zu den angestrengten und müden Gesichtern der Tänzer*innen nach der Show.

Sven Marquardt (*1962) ist international als fotografischer Chronist von Identitäten und Tanzpublikum-Kurator der Berliner Techno Szene bekannt geworden. Die Arbeiten erinnern an die Modefotografien von Sibylle Bergemann und Ute Mahler für die ostdeutsche Zeitschrift Sibylle bis hin zu den berühmten Aufnahmen von Peter Lindbergh und entwickeln doch ihre ganz eigene Bildsprache. Die Serie entstand in Zusammenarbeit mit Klaus Stockhausen, Fashion Director beim ZEITmagazin, und wurde von Felix Hoffmann von C/O Berlin kuratiert. Die Ausstellung umfasst ca. 70 S/W-Porträts auf großformatigen Leinwänden und Projektionen. Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

 

Porträt: Vitali Gelwich

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