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05. April 2016

Theater Berlin – diese Bühnen locken vor die Tür

Gendarmenmarkt

Bundeshauptstadt, Kulturhauptstadt und vor allem Theaterhauptstadt – keine andere Stadt bietet so viele Bühnen und Aufführungsorte wie Berlin. Theaterliebhaber:innen entdecken in der Hauptstadt sowohl geschichtsträchtige Bühnen als auch Theaterinitiativen aufstrebender Akteur:innen. Immer wieder gibt es spannende Produktionen zu entdecken und beinah jeden Monat feiert eine Inszenierung ihre Premiere. An jeder Ecke wimmelt es von kreativen Ideen – damit Du nicht den Überblick verlierst, stellen wir Dir die besten Theater in Berlin vor, die Du besucht haben solltest. Hier ist jede Vorstellung ein Genuss, sodass Du unbedingt den Spielplan der folgenden Häuser im Auge behalten solltest. Karten kannst Du schnell und einfach an Theaterkassen oder über das Internet erwerben. Genauere Informationen zum Spielbetrieb sowie Spielplan erhältst Du ebenfalls im Internet oder an den Theaterkassen.

Wann der Spielbetrieb wieder normal aufgenommen werden kann, steht noch nicht fest. Grund hierfür ist die Bekämpfung von Covid-19.

Das Theaterviertel in Berlin-Mitte

Theaterviertel Berlin-Mitte

Möchtest Du die ganz großen Bühnen Berlins erleben, kommst Du am Theaterviertel in Berlin-Mitte nicht vorbei. Es umfasst die Friedrichstraße, führt über die Prachtstraße Unter den Linden und erstreckt sich bis zu den Hackeschen Höfen. Nirgendwo sonst findest Du eine so hohe Theaterdichte wie hier.
Der Friedrichstadt-Palast:

Die meistbesuchte Spielstätte Berlins ist der Friedrichstadt-Palast. Verantwortlich für den Besucherandrang von 700.000 Menschen jährlich sind die riesige Showbühne mit modernster Technik und die einzigartigen Grand Shows. Dabei handelt es sich um eigens produzierte, prunkvoll inszenierte Revue-Aufführungen. Gäste erleben bei den Shows Weltklasse-Akrobatik, aufwendige Choreografien und fantasievolle Kostüme bekannter Designer. Kritiker:innen schwärmen vom Palast als „Las Vegas in Berlin“, und wer exquisite Show-Erlebnisse liebt, ist dort richtig.

 
ARISE entfacht einen Gefühlssturm, der auch Dein Herz ergreifen wird. Anrührend und aufwühlend, erfüllt mit Hoffnung, Glück und Lebensfreude.
Verliebe Dich in über 100 Künstler:innen auf der größten Theaterbühne der Welt. Extravagante Kostüme, atemberaubende Bühnenbilder und artistische Höchstleistungen bringen Dich zum Staunen und zaubern Dir ein beglücktes Strahlen ins Gesicht.

Die neue Grand Show startet ab dem 7. August im Palast. Tickets gibt es bereits ab 19,80 Euro zu kaufen, trotz allen Glamours. Eine Karte für eine unserer Vorstellung ist mehr als ein Abend mit einer wunderbaren Inszenierung. Lasse Dich in eine ganz eigene Welt entführen!

Friedrichstadt-Palast

 

Das Chamäleon:

Beim Chamäleon ist der Name Programm – die hochwertige Licht- und Tonanlage, ein variables Bühnensystem und ein ebenso wandelbares Bestuhlungssystem machen jede Aufführung einzigartig. Hier erlebst Du fantasievolle Vorstellungen und innovative, artistische Shows, die sich an ein internationales Publikum richten. Das Chamäleon ist eines der erfolgreichsten Varieté-Theater in Berlin und verfügt über einen 360 Quadratmeter großen Saal, der im Jugendstil gestaltet ist. Neben einzigartigen Stücken wird dort auch eine großartige gastronomische Versorgung geboten.

 

Der Admiralspalast:

Mit über 100 Jahren hat der Admiralspalast so viel Geschichte erlebt wie kaum ein anderer Kulturstandort. Kulturelle und historische Entwicklungen haben das Gebäude und seine Veranstaltungen geprägt. Dies spiegelt sich nicht nur in den Vorstellungen, sondern auch in der Fassade und Einrichtung, die Moderne mit Historie verbinden. Hier gibt es immer einzigartige Shows zu sehen: Mal dient der Admiralspalast als Revuetheater, mal als Operettenhaus, mal als Musical-Bühne. Das Gebäude ist denkmalgeschützt und bietet einen glanzvollen Theatersaal mit 1.700 Sitzen und ein Studio mit 445 Sitzen.

Admiralspalast

 

Das Kabarett-Theater Distel:

Spitze Satire und (bissige) Live-Musik – die Distel ist deutschlandweit bekannt für ihre klassischen Kabarett-Nummern, Parodien, Sketche, Monologe und Musik. Das Ensemble behandelt tagesaktuelle politische und wirtschaftliche Themen und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.
Der Quatsch Comedy Club:

Der Quatsch Comedy Club bringt die Leute nicht nur vorm Fernseher zum Lachen – direkt neben dem Friedrichstadt-Palast erleben Besucher:innen dort jeden Donnerstag die besten Nachwuchstalente Deutschlands in Sachen Comedy. Neben den Solo-Auftritten gibt es auch die Talentschmiede-Shows; dort kann das Publikum entscheiden, welches Nachwuchstalent gefördert wird.

 

Weitere sehenswerte Theater in Berlin

Neben den Theatern des Theaterviertels Berlin-Mitte findet man in Berlin weitere Theater mit innovativen, aber auch klassischen Konzepten. Natürlich gibt es auch viele andere Locations, in denen man wunderbare Events in Berlin erleben kann.

 

Die Staatsoper Unter den Linden:

Deutsche Staatsoper, Staatsoper im Schillertheater oder Staatsoper Unter den Linden – das erste Berliner Opernhaus gilt als kulturhistorisch bedeutendster Theaterbau in Berlin. Seit 1743 dient es als festlicher Aufführungsort für Werke der klassischen Musik. Überhaupt waren hier schon große Namen am Werk: Richard Strauss war bis 1918 königlicher Generalmusikdirektor, und jede Oper von Paul Dessau wurde in der Deutschen Staatsoper uraufgeführt.

Staatsoper Berlin

 

Die Komische Oper:

Die Komische Oper ist die kleinste Oper Berlins, bietet dafür aber große Aufführungen. Lange Zeit wurden alle Opernstücke komplett auf Deutsch aufgeführt, doch seitdem Barrie Kosky das Amt des Intendanten der Komischen Oper innehat, ist dies nicht immer der Fall. Das Programm der Komischen Oper reicht von klassischen Opern über als Theater inszenierte Opern bis hin zu Musicals.

 

Das Maxim-Gorki-Theater:

Mit 400 Plätzen ist das Maxim-Gorki-Theater das kleinste Staatstheater in Berlin. Die Klassiker und aktuellen Stücke, die hier aufgeführt werden, haben Umbrüche in der Gesellschaft zum Thema. Kritisch und rebellisch werden im Gorki-Theater politische und soziale Konflikte porträtiert. Das Haus kann außerdem auf eine lange Historie zurückblicken: 1827 wurde es zunächst als erster öffentlicher Konzertsaal Berlins erbaut, im Zweiten Weltkrieg wurde es zerstört und 1952 rekonstruiert.

Maxim-Gorki-Theater

 

Die Volksbühne:

Die Volksbühne in Berlin-Mitte trägt ihren Namen zu Recht. 1913–14 wurde sie erbaut und sollte sich durch Vereinsbeiträge von kulturinteressierten Vereinen finanzieren. Das Ziel: auch der Arbeiterschaft einen Theaterbesuch zu ermöglichen. Das Theater in Berlin unterhält auch heute noch ein eigenes Ensemble mit einem großen Repertoire an Eigenproduktionen. Die Volksbühne begeistert Besucher:innen mit innovativen Inszenierungen sozialkritischer und politischer Themen und versammelt Theater, Tanz, Konzert, Kino und Bildende Kunst unter einem Dach.

Volksbühne

 

Das Hebbel am Ufer:

Zum HAU gehören drei Spielstätten: Am Tempelhofer Ufer, am Halleschen Ufer und in der Stresemannstraße findet man je ein HAU. Das Theater zeigt vor allem Gastspiele und Koproduktionen, ein eigenes Ensemble gibt es nicht. Das Programm richtet sich vor allem an ein jüngeres Publikum. Das merkt man nicht zuletzt daran, dass auch international renommierte Gastspiele im Bereich Theater und Tanz ihren Weg in die HAU-Theater in Berlin finden.

 

Credits:
Gendarmenmarkt | Foto: Flickr /Olivier Bruchez (CC BY-SA 2.0)
Staatsoper im Schillertheater | Wikkimedia Commons / A.Savin
Maxim-Gorki-Theater | Foto: Wikimedia Commons / Pedelecs (CC BY-SA 3.0)
Volksbühne | Foto: Flickr / nate bolt (CC BY-SA 2.0)

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2021-10-20 23:43:41 | 1634773421