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Gina Charline Koch, Beleuchtung

Mitarbeiterin Beleuchtung | seit 2012 am Palast

„Ich mache das Licht an und aus.

 

Okay, so einfach ist es nun nicht bei uns in der Beleuchtung. Aber im Grunde ist das die Natur meines Jobs, bei dem natürlich viel mehr dahintersteckt. Lumen, Candela und Lux… Das sind nicht etwa Namen der neuesten Grünbepflanzung für den Frühjahrsbalkon oder der letzte Schrei bei Babynamen, sondern Begriffe aus der Lichttechnik.

 

Schon lange bevor ich zum Palast kam und meine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik mit Schwerpunkt Beleuchtung begann, wusste ich: Das will ich machen, da will ich hin! Die Verbindung zwischen Technik und Kunst fand ich dabei ebenso klasse wie das Haus an sich mit all seinen Möglichkeiten und den gigantischen Shows. Mittlerweile sitze ich in der Beleuchtung fest im Sattel und bin seit fünf Jahren Teil des Teams.

 

Meine Kolleg*innen und ich beschäftigen uns viel damit, Lichtverhältnisse zu beeinflussen. Mit Licht können wir schöne Show-Bilder malen und beispielsweise durch wanderndes Licht, Blitze, Blinken oder Laser unterschiedliche Stimmungen und Effekte kreieren. Dazu arbeiten wir mit hochempfindlichen Lichtgeräten, programmieren die Abläufe und optimieren sie ständig, aber auch die klassische manuelle Bedienung einiger Spots gehört dazu.

 

Privat interessiere ich mich für Kreatives wie Holzarbeiten oder Zeichnen. Außerdem engagiere ich mich als Rettungsschwimmerin und ehrenamtliche Sanitäterin. Ich habe zudem jahrelang Hockey gespielt. Und das in einem Jungenteam! Also weiß ich mich sehr gut in der Männerdomäne Beleuchtung durchzusetzen. ;-)

 

Kürzlich fand auch der Girls’Day im Palast statt, bei dem ich sicherlich der ein oder anderen Schülerin meinen Beruf schmackhaft gemacht habe. Ich möchte jedem Mädchen auf den Weg geben, sich selbst auszuprobieren, denn genau dafür ist der Tag da: Zum Entdecken, Fragen stellen und Abtauchen in eine neue Welt jenseits der Schulbank. Glaubt an Euch und Eure Fähigkeiten. Und wer weiß, vielleicht sehe ich Euch in ein paar Jahren bei uns wieder.“

 

Foto: Dennis Weinbörner

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