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Anett Firla, Technische Verwaltung

Anett Firla | seit 1990 am Palast

Anett Firla

„Ob Ordnung, Sauberkeit, Post, Müllentsorgung, bauliche Belange oder Büromaterial – als Assistentin in der Technischen Verwaltung kümmere ich mich um 1.000 kleine Dinge. Seit 2001 bin ich nun schon für die Planung, Überwachung und Koordination von Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Palast verantwortlich. Man nennt mich auch ‚Adlerauge‘ – ich sehe die kleinste Unregelmäßigkeit, das kleinste Staubkorn. ;-)

 

Begonnen hat alles ganz anders: Von 1990 bis 1998 gehörte ich schon dem Ballettensemble des Palastes an. Bedingt durch meine Größe (1,77 m) war es nach meiner Tanzausbildung in Leipzig immer mein Traum gewesen, als Showgirl auf der Bühne zu stehen. Nach der Tanzkarriere wurde ich Mama und bis 2001 freigestellte Vorsitzende des Betriebsrats. Den flüchtigen Gedanken, Jura zu studieren, verwarf ich ziemlich schnell wieder.

 

Und so kam ich dann zur Technischen Verwaltung. ‚Learning by doing’ war damals meine Devise. Besonders an die administrativen Tätigkeiten musste ich mich erst gewöhnen. Es ist wohl eine alte Berufskrankheit, die Füße nicht still halten zu können: seit 2000 bin ich ehrenamtliche Richterin am Arbeitsgericht Berlin; 2010 machte ich an der Abendschule meinen Abschluss als Diplom Business Assistentin für Personal, Marketing und Kommunikation; seit 2012 bin ich Vorsitzende des Ausschusses für Arbeitsschutz und 2014 erhielt ich die Zusatzqualifikation ‚Ausbildungseignung‘.

 

2014 kam noch ein neues Aufgabenfeld hinzu: das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Hier organisieren wir regelmäßig Gesundheitstage. Mein kleiner Freund, Frosch Froach – der ‚Gesundheitscoach‘, erinnert die Kolleg*innen an ihre tägliche kleine Minipause und animiert zur Bewegung, Entspannung und Regeneration. Ob durch gesunde Ernährung, meinen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch oder sportliche Betätigung – ich selbst lebe auch ganz bewusst gesund.

 

Anstatt der Spitzenschuhe sind es heute die Skischuhe, die ich mit Freude anziehe. Obwohl es auch beim Abfahrtski passieren kann, dass ich unfreiwillig im Spagat im Schnee lande. Bewegung ist für mich wie Luft zum Atmen. Montags: Gymnastik, Dienstag: Schwimmen & Sauna, Mittwoch: Zumba, Donnerstag: Pilates oder Rückenschule, Freitag: Pause, Samstag: Joggen, Sonntag: Standard & Latein-Tanz. Langeweile? Was ist das? :-) “
 


Fotos: Dennis Weinbörner

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