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Eine Nacht in Berlin: Ausgehen für jeden Geschmack

Ausgehen in Berlin

Nur wenige andere Städte der Welt sind so bekannt für ihr ausschweifendes Nachtleben wie die deutsche Hauptstadt. Clubs wie das Berghain oder das Watergate haben sich mit ihren legendären Partys einen internationalen Ruf erarbeitet. Doch Ausgehen in Berlin muss nicht zwangsläufig die Nacht zum Tag machen: Die Spreemetropole bietet für jeden Geschmack und jedes Alter unzählige Optionen, um einen denkwürdigen Abend zu verbringen – ob bei einem guten Essen, im Kino oder in einer außergewöhnlichen Bar.
 

Die PURO Sky Lounge im Herzen Berlins: Ausgehen und tanzen mit Ausblick

Ausgehen in Berlin, Puro Sky Lounge
So cool die Berliner Underground-Clubs auch sind: Manchmal will man zum Feiern hoch hinaus. Im Falle der PURO Sky Lounge sind das genau 20 Stockwerke. Egal, ob Sie nur einen Cocktail genießen oder die Nacht durchtanzen möchten – hier ist beides möglich, und das mit einem atemberaubenden Blick über die Dächer der Stadt. Das PURO befindet sich in der City West unweit von Kudamm und Gedächtniskirche, im Obergeschoss der Europa-Passage. Das Ambiente ist stilvoll, und auch in Sachen Dresscode geht es hier etwas schicker zu. Um in Berlin abends auszugehen, ist die PURO Sky Lounge in jedem Fall eine der Top-Adressen – auch Prominente und angesagte DJs wie Axwell oder Lexy and K-Paul verirren sich gerne hierher.
 

Schick ausgehen in Berlin? Romantisch wird es im Restaurant Vivaldi

Restaurant Vivaldi
Sie planen einen etwas ruhigeren Abend bei gutem Essen und einem Glas Wein? Dann können Sie sich im Restaurant Vivaldi, nur 10 Autominuten vom Kurfürstendamm entfernt, kulinarisch rundum verwöhnen lassen. Das Kaminrestaurant im Schlosshotel Grunewald liefert außergewöhnliche Zusammenstellungen statt Alltagsküche, kreiert von Küchenchef Danijel Kresovic. Doch nicht nur das Essen und die exklusive Weinkarte tragen zum Wohlfühlfaktor bei, denn das Ambiente des Restaurants sucht seinesgleichen. Die hohen, prächtig mit goldenem Stuck verzierten Decken, die Kronleuchter und die großzügigen Spiegel machen aus einem einfachen Abendessen ein Galadinner. Perfekt für verliebte Paare, um in Berlin auszugehen und einen romantischen Abend zu verbringen. Die haben hier nämlich Tradition: Schon Wilhelm II., letzter deutscher Kaiser, traf sich dort mit seiner Geliebten zu einem heimlichen Stelldichein.
 

Paris Moskau: Gaumenfreuden in direkter Nachbarschaft zum Kanzleramt

Paris Moskau
Apropos Kulinarik: Wer in Berlin schick ausgehen und dabei gut essen möchte, kommt um das Paris Moskau in Alt-Moabit fast nicht herum. Die außergewöhnlichen Kreationen des fünfköpfigen Küchenteams zergehen schon beim Lesen förmlich auf der Zunge: So finden sich auf der Speisekarte Gerichte wie Barbarie-Entenbrust an Roter Bete, Safranbirnen-Sorbet und Topinamburpüree. Das klingt vorzüglich und schmeckt auch so – so urteilte zumindest der renommierte Feinschmecker-Guide Gault&Millau und vergab 2014 15 Punkte an das Paris Moskau. Das Restaurant liegt idyllisch inmitten einer Grünanlage und das Bundeskanzleramt befindet sich in unmittelbarer Nähe. Wer weiß, vielleicht dinieren Sie dort eines Abends Tisch an Tisch mit der Kanzlerin?
 

Spontan ausgehen in Berlin: Noch heute Abend in die Astor Film Lounge

Filmlounge
Wer in Berlin noch heute Abend ausgehen möchte, sollte unbedingt das aktuelle Kinoprogramm studieren. Ein guter Film ist schließlich immer eine willkommene Abendgestaltung, außerdem gibt es in der Hauptstadt auch den Kinobesuch in der Luxusversion. Die Astor Film Lounge entführt die Besucher*innen mit ihrem Art-Déco-Flair in die 1920er-Jahre und bietet dabei modernen Komfort: Ledersitze mit verstellbarer Lehne und Fußablage, Begrüßungscocktails, raffinierte Snacks und die neuesten technischen Standards lassen den Film auf der Leinwand fast in den Hintergrund treten. Es laufen nur ausgewählte aktuelle Filme, ergänzt um zeitlose Kino-Evergreens und ein Programm für Klassikfans, das Opern von den bekanntesten Aufführungsorten live in den Kinosaal überträgt.
 

Die Komische Oper: Große Meisterwerke und innovative Ideen

Komische Oper
Natürlich lassen sich Opern in Berlin nicht nur auf Leinwand, sondern auch hautnah auf der Bühne erleben, zum Beispiel in der 1947 gegründeten Komischen Oper. Sie ist das kleinste der drei Berliner Opernhäuser und hat sich dem zeitgemäßen Musiktheater verschrieben. Dass die Komische Oper Klassiker wie „Don Giovanni“ in deutscher Sprache inszenierte, war lange Zeit ein Novum der internationalen Opernszene. Das Projekt „Selam Opera!“ versucht außerdem, auch türkischsprachige Mitbürger*innen für die Oper zu begeistern. Alle, die für das Geschehen auf der Bühne weniger übrig haben, können ihre Aufmerksamkeit immer noch auf die prunkvolle Architektur des 1892 erbauten Theaters richten.
 

Der Friedrichstadt-Palast: Unterhaltung der Superlative

Der Saal im Friedrichstadt-Palast
Auch der Friedrichstadt-Palast besticht auf den ersten Blick mit seinen imposanten Ausmaßen und seinen riesigen, hell erleuchteten Fenstern. Im Zuschauerraum dominiert vor allem die Bühne: Sie gilt mit rund 2.900 Quadratmetern als die größte Theaterbühne der Welt. Reichlich Platz für die über einhundert Künstler*innen, die sich während der Grand Shows auf der Bühne tummeln. Allein das namhafte Friedrichstadt-Palast-Ballett umfasst 60 Tänzerinnen und Tänzer, die jeden Abend eine umwerfende Girlreihe bilden. Jede Menge Superlative, die die Shows des Palasts zu den aufwendigsten Produktionen ganz Europas machen. Die Gästebewertungen sprechen für sich: Ob auf TripAdvisor, Facebook oder Holidaycheck, die Zuschauer verleihen ihrer Begeisterung regelmäßig Ausdruck.
 
Für THE ONE Grand Show konnte kein Geringerer als Stardesigner Jean Paul GAULTIER für die Ausarbeitung der Kostüme gewonnen werden. Bescheren Sie sich ein Showerlebnis der Superlative und überzeugen Sie sich vom Urteil der New York Times, die den Palast als absolutes Berlin Highlight (Top 10 „Must-See“) bezeichnet hat. Trotz des hohen Glamourfaktors sind die Tickets bereits ab 19,80 Euro erhältlich.
 

Credits:
Die Oberbaumbrücke | Foto: Flickr / ANBerlin (CC BY-ND 2.0)
Paris Moskau | Foto: Wikimedia Commons / Jochen Teufel (CC BY-SA 3.0)
Kinoerlebnis | Foto: Astor Film Lounge

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