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Denkzeichen für Gründungsväter des Friedrichstadt-Palastes

Denkzeichen Friedrichstadt-Palastv.l.n.r. Dr. Christoph Stölzel (ehem. Kultur- und Wissenschaftssenator Berlins), Tim Renner (Kulturstaatssekretär), Cisca Bogman (Künstler), Oliver Störmer (Künstler), Dr. Berndt Schmidt (Intendant), Peter A. Poelzig (Enkel von Hans Poelzig).

Seit der Eröffnung am 28. November 1919 unter dem Namen Großes Schauspielhaus hat der Palast eine bewegende 96-jährige Geschichte mit Höhen und Tiefen hinter sich. Den Weltruhm dieser Berliner Unterhaltungsbühne begründeten drei herausragende Künstler:

Max Reinhardt, Hans Poelzig und Erik Charell

Alle drei verloren ab 1933 durch die Nationalsozialisten ihre Wirkungsmöglichkeiten in Deutschland. Reinhardt und Charell gingen wegen ihrer jüdischen Herkunft ins Exil, Charell war als Homosexueller zusätzlich gefährdet. Poelzig war wegen seiner expressionistischen („entarteten“) Architektur zunehmenden Repressalien ausgesetzt.

Der Palast steht vor dem Hintergrund seiner Geschichte heute bewusst für Freiheit, Vielfalt und Toleranz.

Mit der Enthüllung eines prominenten Denkzeichens neben dem Palast ehren wir unsere Gründer und symbolisieren den historischen Bogen vom alten Palast, der in der Nähe stand, zum neuen Palast, der 1984 eröffnet wurde.

Über die Geschichte des Palastes

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