Christine Volpert, Online Marketing

Christine Volpert | seit 2012 am Palast

Christine Volpert

„Über eine Stellenausschreibung kam ich 2012 an den Palast. Ich war Feuer und Flamme, denn als ‚Einheimische‘ kenne ich das Haus schon von klein auf und die Beschreibung der neu geschaffenen Stelle sprach mich sofort an. Pünktlich zum Beginn der PowerPoint-Präsentation im Vorstellungsgespräch startete mein Laptop ein seeeeeehr umfangreiches Windows-Update – das waren die längsten 30 Minuten meines Lebens und ich wäre am liebsten im Boden versunken. Unser Intendant reagierte super gelassen und checkte seine E-Mails.
 
Beim Online Marketing dreht sich alles ums Internet. Da decken wir eine ganze Bandbreite ab und können neue Projekte entwickeln. Der Bereich ändert sich fortlaufend und wächst enorm. Wir kümmern uns um die Webseite des Palastes, den Auftritt bei Bewertungsportalen wie TripAdvisor oder HolidayCheck und wir verschicken Newsletter sowie E-Mails an die Gäste nach ihrem Besuch bei uns, um zu erfahren, wie es ihnen gefallen hat und ob wir etwas verbessern können. So sind wir nah an den Besucher*innen dran und können auf Wünsche oder auch Kritik reagieren. Hier arbeiten wir stark mit dem Vertrieb und der hauseigenen Ticket-Hotline zusammen.
 
Die Online-Werbung liegt ebenfalls bei uns. Wir schalten Anzeigen im Netz, arbeiten mit berlin.de und visitBerlin an gemeinsamen Projekten, in denen wir den Palast vorstellen. Das ‚SEO‘ – wir lieben unsere Kürzel -, auch Suchmaschinenoptimierung genannt, ist ebenfalls unser Reich. Hier verbessern wir die Auffindbarkeit unserer neunsprachigen Website und unserer Videos im Netz, damit sich zum Beispiel auch die nette Nachbarin aus Frankreich oder der interessierte Kulturkenner aus dem fernen China informieren kann. Die mobile Internetnutzung gewinnt dabei mehr und mehr an Bedeutung. Darauf reagieren wir und passen unsere Website und Werbung an. Alles soll schneller abrufbar sein, die Informationen individueller und kompakter.
 
Nach der Arbeit stürze ich mich weiter ins Berliner Theaterleben, bin Cineastin aus tiefstem Herzen und zur Berlinale nicht vom Fleck zu kriegen. Jetzt im Februar wird aus dem Show-Palast ein Film-Palast, dann ist unser Haus das größte Kino der Berlinale. Privat liebe ich es zu reisen. Bisher habe ich von 193 Ländern 25 besucht. Da gibt‘s in Zukunft also noch einiges zu entdecken. Der nächste Koffer ist schon gepackt: Ich mache im Sommer ein dreimonatiges Sabbatical.“

 

Fotos: Dean Barucija

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